Kommentar

Mendener Regionale-Projekt vor dem Aus: Ideen reichen nicht

Redakteur Tobias Schürmann kommentiert das Scheitern des Mendener Regionale-Projektes Wilhelmshöhe 4.0.

Redakteur Tobias Schürmann kommentiert das Scheitern des Mendener Regionale-Projektes Wilhelmshöhe 4.0.

Foto: Westfalenpost

Seit Monaten zieht sich das Regionale-Projekt Wilhelmshöhe 4.0 in die Länge. Regionale liegt Menden nicht. Ein Kommentar.

Die Diskussionen um die Weiterentwicklung gleichen einer unendlichen Geschichte. Seit Monaten ist in jedem Update der Stadtverwaltung zum Thema dasselbe zu hören: Wissen wir nicht. Es dauert noch. Das Betreiberkonzept fehlt noch. Wir warten auf Förderrichtlinien.

Jetzt fällt den Zuständigen all das auf die Füße, was sich seit gut einem Jahr abzeichnet: Das bloße Hoffen auf einen passenden Fördertopf reicht eben nicht aus, um ein solches Projekt voranzutreiben. Der Knackpunkt Betreiberkonzept steht seit mehr als einem Jahr im Raum. Nur so recht damit befassen, wollte sich bisher niemand.

+++ Hintergrund: Daran scheitert das nächste Mendener Regionale-Projekt +++

So fällt nach dem „Digitalen Campus“ auf Gut Rödinghausen das nächste Leuchtturmprojekt Mendens für die Regionale ins Wasser – wenn auch unter etwas anderen Umständen.

Mit Ideen alleine gewinnt man am Ende eben keinen Blumentopf. Bleibt nur zu hoffen, dass die durchaus zukunftsfähigen Anregungen der Jungen Union für die Wilhelmshöhenicht komplett versanden. Sondern dass man aus dem Förder-Debakel lernt. Bisher bekommt man als Außenstehender lediglich den Eindruck, als ob Menden Regionale einfach nicht kann.

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