Stadtentwicklung

Mendener Siepmann-Gruppe investiert fünf Millionen Euro

Manuel Kuhlmann, zuständig für Verwaltung und Vermarktung (links), und Sven Siepmann im Rohbau des neuen Büro- und Wohnkomplexes an der Poststraße. Mitte 2020 soll das Fünf-Millionen-Euro-Projekt bezugsfertig sein.

Manuel Kuhlmann, zuständig für Verwaltung und Vermarktung (links), und Sven Siepmann im Rohbau des neuen Büro- und Wohnkomplexes an der Poststraße. Mitte 2020 soll das Fünf-Millionen-Euro-Projekt bezugsfertig sein.

Foto: Tobias Schürmann

Menden.   Es ist eine der größten Investitionen im Stadtgebiet der Unternehmensgruppe. Im Sommer 2020 soll der Gebäudekomplex fertig sein.

Seit Monaten rätseln viele Hönnestädter, was genau an der Poststraße/Ecke Papenhausenstraße entsteht. Nun hat die Siepmann Unternehmensgruppe das Geheimnis gelüftet: Auf 2100 Quadratmetern entsteht ein Gewerbe- und Wohnkomplex.

„Es ist schon eines unserer größeren Investitionen im Stadtgebiet“, sagt Sven Siepmann im Gespräch mit der Westfalenpost. Fünf Millionen Euro kostet der Bau, der durch einen turmartigen Glasvorbau hin zur Straßenkreuzung gekennzeichnet ist. In den vergangenen Wochen haben die Rohbauer bereits die Tiefgarage und Teile des Erdgeschosses fertig gestellt. Mitte 2020 soll sich der Gebäudekomplex über fünf Etagen erstrecken.

Barrierefrei bis unters Dach

Der Eingangsbereich soll an der Poststraße – direkt angrenzend an den Firmensitz der Unternehmensgruppe – entstehen und als eine Art Foyer die ersten beiden Etagen umfassen. Die Ausmaße sind durch die Bodenplatte bereits zu erahnen.

Erdgeschoss und erstes Obergeschoss stehen Gewerbetreibenden zur

Verfügung. Geplante Fläche: 900 Quadratmeter. „Es wäre natürlich schön, wenn alles zusammenpassen würde“, sagt Manuel Kuhlmann, zuständig für Verwaltung und Vermarktung bei der Unternehmensgruppe, über mögliche Gewerbetreibende, die sich dort niederlassen wollen.

Vom zweiten bis vierten Obergeschoss sind sieben Eigentums- und fünf Mietwohnungen geplant. „Alle werden einen Balkon haben“, erklärt Siepmann. Das Prunkstück werden die beiden Penthouse-Wohnungen (270 und 190 Quadratmeter) in der obersten Etage, die einen Zugang zur Dachterrasse haben werden. Die restlichen Wohnungen werden zwischen 57 und 97 Quadratmetern liegen, so Siepmann. Schon jetzt gebe es eine lange Warteliste von Interessenten für die Wohnungen; die Vermarktung der Gewerbeflächen soll demnächst anlaufen.

„Die Aufgabenstellung an das Architekturbüro war, ein modernes und energieeffizientes Gebäude im Zentrum der Stadt zu planen“, sagt Sven Siepmann. Die ersten Planungen liegen drei Jahre zurück. Inzwischen ist es eines der größten Projekte der Unternehmensgruppe im Innenstadtbereich. Die Barrierefreiheit soll dabei von der Tiefgarage bis unter das Dach gewährleistet sein. Die Tiefgarage wird über die Rampe hin zur Action-Tiefgarage befahrbar sein. Das Treppenhaus des Rohbaus ist in Teilen bereits fertig, wenngleich man beim Ortstermin noch ein wenig den kleinen Pfützen ausweichen muss.

Webcam installiert

Beim Thema Energieeffizienz setzt man auf Erdwärme, die alle Bereiche des Gebäudekomplexes – inklusive der Fußbodenheizung – versorgen soll. Den Baufortschritt kann Sven Siepmann genauestens mitverfolgen. Auf dem Dach des angrenzenden Firmensitzes der Unternehmensgruppe ist eine Webcam installiert.

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