Inklusion

Mendens erster Inklusionsbetrieb für ersten Arbeitsmarkt

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Christof Neuß, Geschäftsführer der Pro-Integration GmbH, freut sich, dass es in Menden nun einen Inklusionsbetrieb gibt, der sich an die an die benachbarten Städte wie Balve, Fröndenberg, Neuenrade, Wickede und Neheim-Hüsten richtet.

Christof Neuß, Geschäftsführer der Pro-Integration GmbH, freut sich, dass es in Menden nun einen Inklusionsbetrieb gibt, der sich an die an die benachbarten Städte wie Balve, Fröndenberg, Neuenrade, Wickede und Neheim-Hüsten richtet.

Foto: Diakonie Ruhr-Mark

Menden.  In Mendens erstem Inklusionsbetrieb gibt es 21 Mitarbeiter. Sie produzieren für den ersten Arbeitsmarkt.

Es ist nicht nur für Menden eine gute Nachricht: Der erste Inklusionsbetrieb in der Hönnestadt richtet sich auch an die benachbarten Städte wie Balve, Fröndenberg, Neuenrade, Wickede und Neheim-Hüsten. Die Iserlohner Werkstätten, die zur Holding der Diakonie Mark Ruhr gehören, freuen sich, mit ihrer neuen Tochter-Unternehmung der Pro-Integration gGmbH Arbeitsplätze auf dem ersten Arbeitsmarkt anbieten zu können.

Tätigkeiten in der Leuchtenproduktion

Und das ist auch der große Unterschied zu einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. „Ein Inklusionsbetrieb ist auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig. In Menden geht es um Tätigkeiten in der Leuchtenproduktion“, berichtet Christof Neuß, Geschäftsführer der Pro-Integration GmbH.

21 Mitarbeiter am Mendener Standort

Ende 2019 haben die Iserlohner Werkstätten die Pro-Integration gGmbH in Hagen-Hohenlimburg übernommen und zum Ende des zurückliegenden Jahres an der Baufastraße in Menden einen neuen, weiteren Produktionsstandort eröffnet. Aktuell zählt der Betrieb 40 Mitarbeiter, davon 21 am Mendener Standort, „wir möchten weiter wachsen und bieten Menschen mit Behinderung oder Langzeitarbeitslosen mit Beeinträchtigungen die Chance, auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten.“

Angesprochen sind Menschen, die zum Beispiel in einer Werkstatt oder auf einem Außenarbeitsplatz arbeiten.

Ein Drittel der Belegschaft sind Fachkräfte

Zum Team der Pro-Integration gGmbH gehören auch Fachkräfte, „das ist etwa ein Drittel der Belegschaft. Wir sprechen hier über vollwertige Arbeitsplätze. Wenn jemand jedoch aufgrund seiner persönlichen Situation nicht in der Lage ist, den Tätigkeiten im vollen Umfang nachzukommen, gleicht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe etwaige Leistungsunterschiede mit dem Betrieb aus“, beschreibt Martin Ossenberg, Geschäftsführer der Iserlohner Werkstätten.

Dem Wunsch nach Arbeit nachkommen

Das Ziel des Inklusionsbetriebs ist, dem Wunsch nach Arbeit nachzukommen. Denn auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe verfolgt das Ziel, mehr Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Ganz konkret wird in Menden derzeit der Montageprozess für Leuchten inklusive der elektrischen Verdrahtung und Überprüfung vorgenommen.

„Mittelfristig möchten wir unser Aufgabenportfolio aber noch erweitern. Zunächst suchen wir aber erst einmal neue Mitarbeitende für den Montagebereich“, so Christof Neuss.

Wer mehr über den Inklusionsbetrieb erfahren möchte, kann sich unter 02334/ 43870 sowie online (www.prointegration-hagen.de) informieren.

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