Coronakrise

Mendener Midasch ist aus der Corona-Quarantäne zurück

Der Mendener Rüdiger Midasch kehrt nach insgesamt 15 Tagen auf Zypern, 14 davon in Quarantäne, wieder von der Mittelmeerinsel Zypern zurück.

Der Mendener Rüdiger Midasch kehrt nach insgesamt 15 Tagen auf Zypern, 14 davon in Quarantäne, wieder von der Mittelmeerinsel Zypern zurück.

Foto: Picasa / WP

Menden  Die Hotel-Quarantäne ist vorbei: Rüdiger Midasch wurde negativ getestet und darf heimreisen. Dabei begleitet ihn eine weitere Mendenerin.

Rüdiger Midasch ist wieder sicher in Menden gelandet. Der ehemalige Integrationsbeauftragte der Stadt Menden ist nach insgesamt zwei Wochen Quarantäne auf Zypern samt negativem Testergebnis wieder daheim. Am Montagabend ergab der Test, dass Midasch sich nicht bei anderen Gästen aus dem Hotel angesteckt hat - ebenso wenig wie eine weitere Mendenerin, die er durch einen Zufall kennenlernte.

Bis zum Ende seiner 15-tägigen Reise (sie war letztlich einen Tag länger als geplant), blieb Rüdiger Midasch sich und den Anweisungen des Sicherheitspersonals treu. "Ich habe das Zimmer nicht verlassen", sagt er. Auch nicht, als er über einen bekannten Freund aus Menden hörte, dass eine seiner Mitarbeiterin ebenfalls "irgendwo im nördlichen Teil von Zypern" sei und ebenfalls Probleme habe.

Ein Zufall führt Mendener zusammen

Der Freund vermittelte, und es stellte sich heraus, dass die Mendenerin Christine Reutter nicht nur auf derselben Insel wie Midasch war, sie war sogar noch viel näher. "Es stellte sich heraus, dass sie sogar auf demselben Flur ist", berichtet der pensionierte Integrationsbeauftragte mit einem Lächeln. Der Kontakt zwischen den beiden beschränkte sich jedoch auf die Kommunikation via Handy, da sich die beiden Mendener streng an die Regeln vor Ort hielten.

Beide konnten am Montagabend, einen Tag vor der dann möglichen Rückreise, noch die Herzlichkeit der Zyprioten erleben. Einige Menschen die von dem Schicksal der in Quarantäne sitzenden Urlauber erfahren hatten, klatschten vor dem Hotel Applaus, hielten mit Herzen bemalte Plakate in die Höhe und freuten sich mit Midasch, Reutter und Co. über das negative Testergebnis und die dadurch mögliche Heimkehr. "Das hat mich und die anderen sehr berührt", sagt Midasch.

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