Beratung zur Kur

Neues Angebot des SkF in Menden

Kur mit dem Müttergenesungswerk. Standorte am Meer wir in Norden sind besonders beliebt.

Kur mit dem Müttergenesungswerk. Standorte am Meer wir in Norden sind besonders beliebt.

Foto: Jakob Studnar

Menden.   Der Sozialdienst katholischer Frauen führt eine Beratung rund um das Thema Kur ein.

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Der Sozialdienst katholischer Frauen will mit einem neuen Angebot eine Lücke in der Region schließen. Ab sofort werden vor Ort Eltern beraten, wenn es um Kuren geht. Bundesweit 76 Einrichtungen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Ansätzen und Möglichkeiten stehen unter dem Dach des Müttergenesungswerks zur Auswahl. Was vielfach weniger bekannt ist: Alle Angebote richten sich sehr wohl auch an Väter.

Mit oder ohne Kind fahren

Es geht zwar um die klassischen Bereiche wie Mutter-Kind-Kur und Vater-Kind-Kur. Aber nicht nur. „Sehr wohl gibt es auch Kuren für Mütter ohne ihre Kinder oder Väter ohne Kinder“, betonen die Verantwortlichen des SkF.

Was der SkF mit seinem Angebot Mendenern nicht abnehmen kann: Mediziner müssen die Notwendigkeit einer Kur bescheinigen. Der SkF sieht sich vor allem als Partner beim Aussuchen des Standortes und bei der Nachsorge.

Christine Grabowski-Döhne ist seit nunmehr drei Jahren Mitarbeiterin beim heimischen Sozialdienst. Durch vorherige berufliche Tätigkeiten verfügt über jede Menge praktische Erfahrungen in Mutter-Kind-Einrichtungen. Sie hilft mit ausführlichen Gesprächen und weiß: „Was für die Mütter und Väter gut ist, ist es nicht automatisch auch für ihre Kinder.“

Bedürfnisse gezielt erfragen

Je nach dem Gesundheitszustand und (freiwilligen) Selbstauskünften sollen Mendener gezielt zu jenen Häusern geleitet werden, die einen möglichst großen Kurerfolg verheißen können. Damit möglichst nachhaltig Effekte erzielt werden, sind Nachsorgegespräche weiterer Bestandteil des Beratungsangebotes. Ebenso ist im Nachgang noch ein Intensiv-Wochenende vorgesehen. Standorte dafür sind Paderborn oder Winterberg.

Petra Harnischmacher, ehrenamtlich SkF-Vorsitzende, und Marita Hill, hauptamtlich Geschäftsführerin: „Ein vergleichbares Angebot vor Ort gibt es unseres Wissens nicht.“ Die nächst gelegenen Standorte seien in Hagen, Arnsberg und Altena.

Wer Kontakt aufnehmen will, kann sich in der SkF-Verwaltung melden. Unter der Rufnummer 02373/917-3219 melden sich Angelika Spanke oder Carmen Schulz. Sie vermitteln dann Termine.

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