Musiknacht

Preisgekrönte Musiker spielen bei Konzert in Fröndenberg auf

Künstler und Organisatoren freuen sich gemeinsam auf die kommende Fröndenberger Musiknacht.

Künstler und Organisatoren freuen sich gemeinsam auf die kommende Fröndenberger Musiknacht.

Foto: Peter Müller

Fröndenberg.  Die einheimischen Bands M.I.N.A. und Scyfer treten bei der Fröndenberger Musiknacht auf. Die Bühne steht an einem neuem Standort.

Mit frischem Wind und neuen Tönen wird es am Samstag, 31. August, ab 18 Uhr auf dem Marktplatz in die dreizehnte Fröndenberger Musiknacht gehen.

Gleich zwei einheimische Bands, M.I.N.A und Scyfer, werden das Ruhrtal beschallen. Dazu kommen Broken Strings aus Dortmund. Den Anfang machen wird M.I.N.A. „Wir spielen Mainstream Rock-Pop mit ausschließlich deutschen Texten. Aber keine Angst, wir werden es nicht schnulzig werden lassen“, betont Simon Thomas, der sich neben Laura Siedlarek und Tobias Page im rockigen Trio präsentiert. „Wir freuen uns, endlich mal vor größerem Publikum spielen zu können“, erklärt er weiter.

Eigene Lieder sind schwierig

Immerhin mit dem Rio-Reiser-Songpreis als Deutsch singende Band ausgezeichnet, „ist es schwierig mit eigener Musik aufzutreten, außer in Jugendzentren.“ Nach 45 Minuten wird die Vorband dann abgelöst. Falk Steidel und seine Techniker haben dann viel zu tun, denn ohne technische Umbauten sollen sich dann Scyfer und Broken Strings im fliegenden Wechsel ablösen.„Die Musiknacht sollte immer etwas Neues bringen, soll aber in erster Linie dem Publikum gefallen“, betonte Michael Tillmann vom Kulturbüro.

„Für uns ist es nach 25 Jahren der erste Auftritt in Fröndenberg, obwohl wir aus dieser Stadt kommen“, erklärt Jörg Segtrop, ,,wir sind keine klassische Partyband, wollen aber auch keine zu abgedrehte Musik machen. Wir spielen eigene Musik und Cover und wollen die Fröndenberger nicht verschrecken.“ Die Band Broken Strings kommt von jenseits des Haarstrangs aus Dortmund. „Wir sind eingeladen worden, darüber freuen wir uns sehr“, sagt Torsten Wiludda. Die Band gibt es schon seit zehn Jahren. Die Bandmitglieder haben einen unterschiedlichen musikalischen Background. Der feste Kern der Formation ist seit Jahren aufeinander eingespielt. „Wir arrangieren aktuelle Musikstücke und Evergreens oftmals neu. Sie bleiben trotzdem wiedererkennbar und bekommen so doch einen eigenen Sound“, beschreibt Torsten Wiludda die Spielweise.

Ein neues Gesicht

Für die Techniker wird der Abend mit seinen häufigen Bandwechseln sicher anstrengend. Falk Steidel, dafür zuständig, sieht es gelassen: „Das ist alles nicht so schlimm.“

Der Marktplatz bekommt für die Musiknacht ein neues Gesicht. Die Bühne wird gegenüber des Restaurants „Zum Markgrafen“ stehen. So wird der Publikumsraum breiter und weniger tief. „Das gibt bessere Sichtverhältnisse“, erklärt Michael Tillmann die Veränderung, „und natürlich wird Hans Kuhn moderieren.“

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