Lesung

Sebastian Fitzek sorgt für Gänsehaut auf der Wilhelmshöhe

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Unter der 2G-Regel und mit Corona-Schutzmaßnahmen fand die Lesung von Bestsellerautor Sebastian Fitzek auf Wilhelmshöhe in Menden vor 300 Besucher statt.

Unter der 2G-Regel und mit Corona-Schutzmaßnahmen fand die Lesung von Bestsellerautor Sebastian Fitzek auf Wilhelmshöhe in Menden vor 300 Besucher statt.

Foto: Thomas Nitsche / WP

Menden.  300 Besucher lauschen dem Bestsellerautor auf der Wilhelmshöhe – unter 2G-Regel. Neuer Thriller kommt beim Publikum gut an.

Bestsellerautor Sebastian Fitzek begeisterte am Dienstagabend seine Fans auf der Wilhelmshöhe mit der Vorstellung seines neusten Kriminalromans „Playlist“. Schon seine Einführung zu Beginn der Lesung sorgte für Spannung.

Der Berliner erzählt, wie er im richtigen Leben Geschichten für seine Psychothriller aufschnappt. Und dass diese Begebenheiten auch ihm persönlich passieren, schildert er zu Beginn seines Programms. Als er sein neues Buch „Playlist“ vorstellt, wird das Licht weiter gedämmt und die Zuhörer lauschen den Worten des Bestsellerautors. In seinem neuen Psychothriller geht es um ein entführtes Mädchen und deren Songs und die dazugehörige Playlist, die für das Entführungsopfer die einzige Hoffnung ist, um zu überleben.

Autor stellt Bedingungen an Organisator

Der Bestsellerautor trat in Menden trotz steigender Corona-Zahlen auf. Seine Bedingung war, dass die Veranstaltung nur unter der 2G-Regel stattfinden durfte. Seit sieben Wochen war die Veranstaltung mit 300 Besuchern ausverkauft. Um die Corona-Schutzbedingungen einzuhalten, wurden nicht mehr Tickets verkauft. Für Personen, die eine bestimmte Anzahl Karten bestellt hatten, wurde ein Platz zum nächsten Zuschauer frei gelassen. Organisator Andreas Wallentin wies die Besucher zu Beginn darauf hin, dass Sebastian Fitzek Wert darauf legt, dass in den ersten Reihen die Masken während der gesamten Veranstaltung getragen werden. Der Bestsellerautor verzichtete am Ende der Veranstaltung auch auf die am Ende übliche Autogrammstunde. „Sebastian Fitzek hat im Vorfeld genug Bücher signiert. Er will das Risiko nicht eingehen, dass viele Personen um ihn rum stehen und er dabei noch Fotowünsche erfüllen muss“, so Andreas Wallentin.

Gäste fühlen sich sicher: Sicherheitskonzept funktioniert

Die meisten Gäste fühlten sich trotz der steigenden Infektionszahlen sicher. Pia Melzer und Yvonne Schulte fanden, dass die 2G-Regel eine gute Variante ist. „Wir sind geimpft und gehören nicht zur Risikogruppe. Aber ein wenig Risiko ist immer dabei“, so Pia Melzer. Christa Kahlert ist ein großer Fan von Sebastian Fitzek und hatte die Karte von den Kindern geschenkt bekommen. Sie hatte sich keine Gedanken gemacht, auf die Veranstaltung wegen der vierten Corona-Welle zu verzichten. Zu sehr hatte sie sich auf den Abend gefreut. Sie meinte, dass die Ausweise im Eingangsbereich sehr gut kontrolliert worden seien.

Sascha Kehl war mit seiner Mutter Christa gekommen. „Wir haben uns vor der Veranstaltung selber getestet und ich fühle mich hier sicher“, so Sascha Kehl.

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Als vom Veranstalter die E-Mail kam, dass keine Bücher signiert werden, hatte er schon die Befürchtung, dass die Lesung am Ende noch ausfallen könnte. Dass alles sehr gut durchorganisiert war, fand Stefanie Oexmann. „Fast alle tragen die Maske und auf Abstand zwischen den einzelnen Gruppen ist geachtet worden“ berichtet sie. Dies empfanden auch Kira Scholand und Mike Legrand. Sie waren der Meinung, dass die Schutzverordnungen gut eingehalten worden sind.

Auch Jana Huckestein und Janine Pfeiffer sprachen dem Organisator ein Lob aus. „Wir fühlen uns hier sicher und alles ist gut umgesetzt worden.“ Ulrich Knopp und seine Frau hatten kurz überlegt, ob sie die Veranstaltung überhaupt besuchen werden. „Wir hatten uns Gedanken gemacht, ob es aufgrund der aktuellen Situation sinnvoll ist, zu kommen. Haben uns dann entschieden, dass es vertretbar ist.“

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