Baubeginn

Spatenstich für neues Bösperder Feuerwehrgerätehaus

Spatenstich für das neue Gerätehaus in Bösperde (von links): Feuerwehr-Chef Christian Bongard, Fabian Kreutz, Ulrike Schriever und Katharina Neuhaus (beide ISM), Hadis Javanmard vom „planungsbüro k“ und Mendens Erster Beigeordneter Sebastian Arlt.

Spatenstich für das neue Gerätehaus in Bösperde (von links): Feuerwehr-Chef Christian Bongard, Fabian Kreutz, Ulrike Schriever und Katharina Neuhaus (beide ISM), Hadis Javanmard vom „planungsbüro k“ und Mendens Erster Beigeordneter Sebastian Arlt.

Foto: Tobias Schürmann

Bösperde.   Die Planungen sind abgeschlossen, bald rollen die Bagger: Die Löschgruppe Bösperde feiert den Spatenstich für das neue Gerätehaus.

Der erste Spatenstich ist gesetzt – auch wenn aufgrund des frostigen Untergrunds keine großen Erdmengen bewegt werden konnten. Für die Löschgruppe Bösperde beginnt sozusagen eine neue Zeitrechnung. Denn das alte Gerätehaus wird bald nicht mehr zu erkennen sein. Es soll einer modernen und neuen Halle mit mehr Platz für Fahrzeuge, Material und Einsatzkräfte weichen. Und das ist auch dringend notwendig. Schon im Sommer beim WP-Heimaturlaub machte Feuerwehr-Sprecher Fabian Kreutz deutlich: Der Zulauf aller Löschgruppen ist ungebrochen.

Nachdem der Umbau des Feuerwehrhauses Lendringsen abgeschlossen ist, sind nun also die Kameraden in Bösperde an der Reihe. Die Vorfreude ist entsprechend groß. Die Leichtbauhalle für Fahrzeuge und Geräte als Übergangslösung steht bereits. Spätestens Mitte Dezember sollen dann die Bagger anrollen. „Wir fühlen uns hier im Dorf wohl“, macht Kreutz beim ersten Spatenstich deutlich. Denn die Löschgruppe ist erleichtert, am bisherigen Standort bleiben zu können und in die Planungen mit einbezogen worden zu sein. Es sei zudem die Pflicht der Verwaltung, passende Voraussetzungen für 134 Menschen zu schaffen, die „sich in den ehrenamtlichen Dienst stellen“, so der Erste Beigeordnete Sebastian Arlt.

Das ist der Plan

Die derzeitigen Fahrzeughallen im Hauptgebäude werden umgebaut. Die Planungen sehen vor, im hinteren Teil ein Lager mit rund 70 Quadratmetern Fläche einzurichten. Die beiden derzeitigen Stellplätze der Fahrzeuge daneben werden zu einer Frauenumkleide inklusive Dusche und WC, sowie einer behindertengerechten Toilette umfunktioniert. Der vordere, zur Holzener Dorfstraße gelegene, Teil der Fahrzeughalle wird zur Umkleide für Männer und erhält einen zusätzlichen Anbau.

Die Grünfläche am derzeitigen Parkplatz muss größtenteils für eine große, an das Hauptgebäude angebaute, Fahrzeughalle weichen. Auf rund 300 Quadratmetern können dann vier Löschfahrzeuge sowie der Einsatzleitwagen Platz finden. In Eigenregie hat die Löschgruppe hierfür im Sommer mehrere Bäume gefällt. Vor Kopf des derzeitigen Parkplatzes entstehen 16 neue Stellflächen für die Privatwagen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Die Entwürfe für das neue Feuerwehrhaus Bösperde hat die „planungsgruppe k“ aus Unna übernommen. Der erste Bauabschnitt umfasst die neue Fahrzeughalle; im zweiten Bauabschnitt wird die neue Herrenumkleide um den Anbau am Hauptgebäude vergrößert. Die Kosten – Leichtbauhalle und ausstehende Ausschreibungen nicht mit einkalkuliert – belaufen sich auf rund eine Million Euro.

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