Kritik an Grünen

SPD will jetzt Modul-Kita für überzählige Kinder beantragen

Ein Kindergarten-Modul in Medebach – so ähnlich könnte auch ein Modul in Menden aussehen.

Ein Kindergarten-Modul in Medebach – so ähnlich könnte auch ein Modul in Menden aussehen.

Foto: Privat

Menden.   Nach der Hiobsbotschaft von 72 unversorgten Kindern: Die SPD will erreichen, dass für die Kita-Kinder im Sommer Container-Module bestellt werden.

Für die 72 Mendener Kinder, für die es laut der Grünen-Politikerin Ingrid Ketzscher im Sommer keine Kita-Plätze gibt, sollen attraktive Kita-Module aufgebaut werden. Diesen Antrag kündigte der Mendener SPD-Vorsitzende Mirko Kruschinski für den Ausschuss für Kinder- und Jugendhilfe am nächsten Mittwoch an.

Die SPD habe diesen Weg schon in der letzten Sitzung einschlagen wollen, als klar wurde, dass die Waldkita in der Leitmecke erst 2020 steht: „Wir haben der CDU in einer Beratungspause die Container vorgeschlagen, was aber keinen Widerhall fand.“ Die damalige Grünen-Vertreterin im Ausschuss habe sich gar nicht erst an Überlegungen beteiligt. „Auch stimmt die Aussage von Frau Ketzscher nicht, wonach weder Waldkita noch Container im Ausschuss beschlossen wurden. Die Waldkita war einstimmig“, sagte Kruschinski.

Doch weniger als 72 Kinder? Stadt will berichten

Ob die Containerlösung jetzt zum Tragen kommt, ist noch nicht klar. Der zuständige Beigeordnete Uwe Siemonsmeier erklärte auf Anfrage, dass die Zahl der unversorgten Kinder „längst viel niedriger“ als 72 liege. Die Stadtverwaltung werde im Ausschuss für Kinder- und Jugendhilfe dazu einen detaillierten Bericht liefern. Ingrid Ketzscher hatte neben der hohen Zahl unversorgter kritisiert, dass die

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