Schulbücher

Stadt Menden schreibt Schulbuchvergabe nun öffentlich aus

An der Vergabe der Bücherlieferung für Schulen hatte es zuletzt massive Kritik gegeben.

An der Vergabe der Bücherlieferung für Schulen hatte es zuletzt massive Kritik gegeben.

Foto: dpa Picture-Alliance / Armin Weigel

Menden.   Nach massiver Kritik des Rechnungsprüfungsamtes soll es bei der Lieferung für Schulbücher mehr Transparenz geben.

Die Stadt hat auf ihrer Internetseite nun die Lieferung von Lernmitteln an Grundschulen und weiterführende Schulen ausgeschrieben. An der Vergabe hatte es zuletzt massive Kritik gegeben, da die Stadtverwaltung aus Sicht des Rechnungsprüfers die Lieferung rechtswidrig an heimische Buchhändler vergeben hatte.

Insgesamt geht es in der Ausschreibung um ein Auftragsvolumen von 210.300 Euro brutto. „Der Auftrag über die Lieferung von Lernmitteln für das Schuljahr 2019/2020 im Rahmen des Schulgesetztes NRW richtet sich nach den Bedingungen des Gesetzes über die Preisbindung für Bücher“, heißt es in der Ausschreibung.

Demnach verfügen die sechs Mendener Grundschulen über ein Budget von 55.200 Euro, das Gymnasium an der Hönne über 55.900 Euro, die Realschule über 47.800 Euro und die Gesamtschule über 52.400 Euro. Gehen mehrere gleichlautende Angebote bei der Verwaltung ein, soll das Los entscheiden. „Die Auslosung erfolgt unter Aufsicht eines Vertreters des Rechnungsprüfungsamtes“, heißt es in der Ausschreibung weiter.

In der Vergangenheit ist die Lieferung der Schulbücher nicht öffentlich ausgeschrieben worden. Dies hatte Joachim Kampe, der Leiter des städtischen Rechnungsprüfungsamtes, seinerzeit bemängelt. Bürgermeister Martin Wächter (CDU) und Schulausschuss-Mitglied Heinz-Josef Karhoff hatten den Auftrag damals im Rahmen einer Dringlichkeitsentscheidung unterzeichnet.

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