Beleuchtete Laufstrecken

Stadtsportverband will beleuchtete Laufstrecken für Menden

Ohne Sonnenlicht ist manche Joggingstrecke sehr dunkel. Der Stadtsportverband will mit Beleuchtung an Laufstrecken die Lage verbessern.

Ohne Sonnenlicht ist manche Joggingstrecke sehr dunkel. Der Stadtsportverband will mit Beleuchtung an Laufstrecken die Lage verbessern.

Foto: Paul Zinken

Menden.   Politik berät Bürgerantrag des Stadtsportverbandes. Markus Kisler schlägt Hexenteich, Molle, Waldemei, BSV Sportplatz oder Stucken vor.

Ein Bürgerantrag des Stadtsportverbandes, der im Haupt- und Finanzausschuss am 12. Februar erstmals besprochen wird, fordert die Errichtung von beleuchteten Laufstrecken für Menden. Damit will man den Wünschen aus einer Leser-Umfrage der Westfalenpost nachkommen.

Die WP hatte in Kooperation mit dem Stadtsportverband ihre Leser im vergangenen Jahr nach Freizeitsportmöglichkeiten befragt. Exoten wie Fuwate, Headis oder Lacrosse standen unter anderem zur Auswahl. Letztendlich sprachen sich viele Leser für einen absoluten Klassiker aus: Laufstrecken liegen den Mendenern besonders am Herzen. Doch im Winter, wenn es spät hell und früh dunkel wird, verzichten „gerade Frauen, die abends noch joggen gehen wollen“, auf ihre Sporteinheit, so der Bürgerantrag. Das soll geändert werden.

Deswegen hat Markus Kisler, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, die „Errichtung einer beleuchteten und ausgewiesenen Laufstrecke“ für Menden beantragt. Kisler ist sich sicher: Die „Laufstrecke führt abends zu mehr Öffentlichkeit an dieser Stelle und dadurch zu einem größeren Gefühl der Sicherheit“.

Umsetzbarkeit wird geprüft

Vorschläge für mögliche Strecken liefert Kisler in seinem Antrag gleich mit. Die Verwaltung soll unterschiedliche Gebiete auf ihre rechtliche und technische Umsetzbarkeit prüfen: Hexenteich, Waldemei/Obsthof/Biggelebenstraße, Kreisverkehr Hünnies/Sportplatz BSV Lendringsen/LIDL, Stucken/Sternwarte oder Molle sind die fünf Strecken, die in dem Antrag vorgeschlagen werden. „Welche Strecke gewählt wird, soll sich in erster Linie an der Umsetzbarkeit orientieren“, so Kisler.

Der Stadtsportverbandsvorsitzende sieht nicht nur Vorteile für die Mendener, die sich die Laufschuhe schnüren – auch für Fahrradfahrer würden sich bei einer beleuchteten Strecke Vorteile ergeben: „Diese könnten dann auch davon profitieren, wenn derzeit völlig dunkle Straßen – wie zum Beispiel der Bereich zwischen Hünnies und dem Sportplatz des BSV Lendringsen – in der dunklen Jahreszeit beleuchtet wird.“

Schwer einzuschätzen

Die Kosten einer solchen Maßnahme, könne der Stadtsportverband nicht beziffern: „Wir können nicht einschätzen, was die Errichtung einer beleuchteten Laufstrecke kosten würde“, erklärt Kisler im Gespräch mit der Westfalenpost. Das müsse man den Spezialisten aus der Stadtverwaltung überlassen.

Würden bei der Prüfung auf Umsetzbarkeit mehrere Strecken in Frage kommen, dann würde Kisler „die Einrichtung eines Rundkurses mit einem Ausgangspunkt und einer dortigen Parkmöglichkeit“ bevorzugen.

Im dritten Quartal

Aber auch die Mendener sollen aktiv in den Prozess eingebunden werden: „Es wäre mein Wunsch, wenn wir im dritten Quartal genügend Kentnisse hätten, um eine Bürgerbeteiligung zu organisieren“, sagt der Stadtsportverbandsvorsitzende. Dann will man von den Mendenern wissen, wie lang so eine Laufstrecke sein soll, inwiefern Steigungen eine Rolle spielen und vieles weitere mehr.

Denn auch wenn sich mehrere Strecken für eine Umsetzung eigenen würden, so soll erst einmal mit einer begonnen werden.

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