Hitze

Starke Brandgefahr auf Feldern und in Wäldern

Absolutes Rauchverbot auf dem Golfplatz in Fröndenberg.

Absolutes Rauchverbot auf dem Golfplatz in Fröndenberg.

Foto: Arne Poll / Westfalenpost

Fröndenberg.  Die Brandgefahr ist massiv. Nur ein Funken reicht um Felder und Wälder in Brand zu setzen. Die Feuerwehr mahnt zur Vorsicht - oft vergeblich.

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Mit der Hitze steigt die Brandgefahr massiv. Die Böden sind so trocken, dass nur ein kleiner Funken reicht, um einen Brand auszulösen. Die Feuerwehr warnt vor leichtsinnigem Umgang mit offenem Feuer. Die Regenfälle vom Wochenende haben nur wenig Entlastung gebracht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr blieben größere Brände allerdings bislang aus.

„Das ist pures Glück“, sagt Fröndenbergs Feuerwehrchef Jörg Sommer. Wie es aussehen kann, zeigte sich parallel zum Telefonat kurz hinter der Stadtgrenze. Aus den nördlichen Stadtteilen waren am Dienstagmittag dichte Rauchwolken zu sehen. In Unna war eine Fläche in Brand geraten. Die Feuerwehr warnte über die Notfall-App NINA die Bevölkerung vor Rauchgasen. Und es soll noch viel wärmer werden.

Gefahr durch Zigarettenkippen

Die Tipps zur Vermeidung von Bränden sind eigentlich altbekannt: Dennoch sind die Auslöser für die Brände immer wieder die gleichen: Klassiker sind brennende Zigarettenkippen: „Am besten gar nichts aus dem Fenster schmeißen“, sagt Sommer. Er warnt auch vor dem Einsatz von Unkrautbrennern. Es wäre nicht das erste Mal, dass durch den Einsatz von Gasbrennern Hecken oder mehr in Flammen stehen. Auch private Feuerwerke – die ohnehin genehmigungspflichtig sind – sieht die Feuerwehr kritisch. „Wir würden das nicht unbedingt begrüßen“, sagt Sommer. Es gelte, wenigstens die wichtigsten Sicherheitsregeln zu beachten. Dazu gehört der Abstand zu trockenen Flächen oder bewaldeten Gebieten oder Sträuchern. Diese Kriterien sind derzeit eigentlich kaum zu erfüllen.

Rauchverbot auf dem Golfplatz

Die Wärme trifft auch den Golfclub Unna-Fröndenberg. Der Rasen ist zwar noch grün, das kann aber schnell vorbei sein: Lediglich für die Flächen mit dem kurzen Grün gibt es Bewässerungsanlagen. Das Wasser stammt aus den Teichen auf dem Gelände. „Wenn der Wasserstand weniger als 50 Prozent erreicht, wird es eng“, sagt Präsident Werner Siepmann. Weiter könne man den Wasserstand nicht absenken, um den Biotop-Charakter nicht zu zerstören. Im vergangenen Jahr sprang die Feuerwehr ein, um die Teiche – gegen Bezahlung des Wassers – neu aufzufüllen.

Auch der Brandschutz spielt auf dem Golfplatz eine Rolle. Auf dem Gelände gilt absolutes Rauchverbot. Werner Siepmann: „Und da achten wir auch drauf, dass es eingehalten wird.“

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