Veranstaltung

Steigende Coronazahlen: Mendener Winter abgesagt

Einen Mendener Winter wie 2019 wird es vorerst nicht geben. Live-Auftritte sind ebenso wie die Veranstaltung selbst gestrichen.

Einen Mendener Winter wie 2019 wird es vorerst nicht geben. Live-Auftritte sind ebenso wie die Veranstaltung selbst gestrichen.

Foto: Tobias Schürmann

Menden.  Das Stadtmarketing greift angesichts drastisch steigender Coronainfektionen durch.

Wenige Tage vor dem Aufbau zieht das Stadtmarketing die Reißleine: der Mendener Winter und der Hollandmarkt müssen abgesagt werden. Steigende Coronainfektionen und keine klaren Vorgaben zwingen das Stadtmarketing „schweren Herzens“ zu dem Schritt.

„Es hat so leider keinen Sinn“, sagt Jenni Gröhlich vom Stadtmarketing. Eigentlich hätten die Aufbauarbeiten zur Wochenmitte beginnen sollen. Doch angesichts immer weiter steigender Coronainfektionen sieht sich das Stadtmarketing – zum Schutz der Händler und Besucher gleichermaßen – zum Handeln gezwungen. Man könne jetzt nicht noch länger auf Entscheidungen auf Bundes- oder Landesebene warten und müsse selbst aktiv werden, so Gröhlich. „Das ist für die Händler natürlich richtig bitter.“

Veranstaltung eigentlich entzerrt

Die Entscheidung ist „schweren Herzens“, aber auch in Absprache mit der Werbegemeinschaft gefallen. Denn anders als in Dortmund oder Unna steht der Mendener Winter erst noch vor dem Aufbau – und steht nicht bereits seit Tagen. „Das ist auch ein Unterschied“, sagt Gröhlich. Bereits im Vorfeld hatte man sich dazu entschieden, die Veranstaltung vom 3. bis 5. Dezember zu entzerren. Heißt: keine Partybands, keine Abba-Band, keine Almhütte, kein Kinderzelt mit Lebkuchenherzen. Weitere mögliche Einschränkungen hätten womöglich zu einem „halbherzigen Event“ führen können – ganz zum Leidwesen von Stadtmarketing und Händlern.

Das Winterdorf wird Menden jedoch erhalten bleiben.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Menden

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben