Regionale 2025

Sterne können Mendener Projekten den Weg zum Erfolg weisen

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper (links) überreicht den Regionale-Stern für die ‚Dorfmobilität der Zukunft’. Projektleiter Matthias Thelen (Zweiter von links) und Alexander Nickel (Stadtwerke Menden) sowie Gerhard Schmier (MVG, rechts) freuen sich sichtlich. Foto:Hendrik Klein/pmk

Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper (links) überreicht den Regionale-Stern für die ‚Dorfmobilität der Zukunft’. Projektleiter Matthias Thelen (Zweiter von links) und Alexander Nickel (Stadtwerke Menden) sowie Gerhard Schmier (MVG, rechts) freuen sich sichtlich. Foto:Hendrik Klein/pmk

Menden.   Freude im Rathaus: Im Wettlauf ums Geld der „Regionale 2025“ nehmen der Campus Rödinghausen und der E-Dorfbus der Stadtwerke die erste Hürde.

Die Vergabe der ersten beiden Sterne für Mendener Ideen zur Regionale 2025 freut Thomas Höddinghaus als Projektkoordinator bei der Stadt Menden sehr: „Die Freude ist bei uns im Rathaus natürlich doppelt groß, weil gleich zwei Projekte aus unserer Stadt ihren ersten Stern der Regionale bekommen haben!“ Wie berichtet, können damit sowohl der „Campus für digitale Kreativität‘ als auch das Stadtwerke-Projekt „landmobil.2025“ weiter entwickelt werden.

Am Donnerstagnachmittag hatte der Regionale-Ausschuss im Soester Kreishaus bei seiner ersten Sitzung elf Vorhaben aus Südwestfalen mit dem ersten Stern ausgezeichnet. Höddinghaus: „Der erste Stern ist ein wichtiger Schritt für beide Mendener Projekte.“ Beim „Campus für digitale Kreativität“ ist die Stadt nach einem Ratsbeschluss selbst Projektträger. Beim „Landmobil“ sind die Stadtwerke Menden neben den Stadtwerken Arnsberg, der MVG und der technischen Universität Dortmund mit im Boot.

Weitere Projekte noch lange möglich

Höddinghaus hatte im Vorfeld stets betont, dass auch weitere Projekte wie etwa die Einrichtung einer Abteilung für Telemedizin am St.-Vincenz-Krankenhaus Chancen auf erste Sterne haben. Für die bereits ausformuliert vorliegende Idee des Campus können indes schon Sympathien gesammelt werden: „Bereits jetzt hat sich gezeigt, dass das Interesse an diesem Projekt in und um Menden groß ist. So wird sich auch das bereits aufgebaute Netzwerk um den Campus noch weiter vergrößern, da bin ich mir sicher“, sagte der Koordinator.

Der Campus für digitale Kreativität soll rund um das künftige Museum für Industriegeschichte am Gut Rödinghausen entstehen. Laut Projektbeschreibung soll er ein zentraler Ort werden, der „zur Entwicklung von Ideen und Projekten einlädt, Digitalisierung nutzt, Partner vernetzt und Ergebnisse, sammelt, bündelt und zwecks Weiterentwicklung einspeist und vorantreibt.“ Ziel sei ein Modellprojekt für die Zusammenführung von Industrie und Handwerk, beruflicher (Weiter-)Bildung, Kunst und Kultur.

Ideengeber und Projektentwickler sind der ehemalige Bürgermeister Volker Fleige, der Mendener Architekt Anselm Vedder und der Autor und Software-Entwickler Arndt von Koenigsmarck, ebenfalls aus Menden. Als Projektpartner wurden bereits jetzt die Stadt Arnsberg, die Universität Siegen (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien) und das Zentrum für Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen (ZDW) gewonnen.

„Dorfmobilität hat Zukunft“ heißt das Stadtwerke-Projekt im Untertitel. Hier geht es um eine Zusammenarbeit mit einem noch auszuwählenden Modelldorf, um den Einsatz automatisiert und vernetzt fahrender E-Kleinbusse untersuchen zu können. Die virtuelle Simulation soll ermöglichen, den Einsatz der Busse unter verschiedenen Kriterien zu optimieren. Die Busse sollen Menschen und Güter transportieren und in einen Mobilitätsmix eingebettet werden.

Das Dorf, das noch auszuwählen ist, könnte in Menden liegen, aber ebensogut in Arnsberg. Die Projektierer um Matthias Thelen (Stadtwerke) wollen in Kürze die Modalitäten für die Bewerbungen um den Elektrobus erläutern.

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