Transgender-Frau gründet Selbsthilfe-Gruppe

Menden.  Nach der WP-Berichterstattung über Transgender-Frau Helen aus Schwitten haben jetzt fünf Betroffene eine Selbsthilfe-Gruppe gegründet. Die 54-Jährige, die als Mann zur Welt kam, beschreibt die Reaktionen auf die Berichterstattung als „überwältigend“. Helen hatte offen darüber geredet, wie sie Schritt für Schritt zur Frau wird. Die selbstständige Unternehmerin plant als nächsten Schritt eine geschlechtsangleichende Operation.

Das erste Treffen der Selbsthilfegruppe, die den Namen „Trans*-Treff“ trägt, soll am Freitag, 13. März, um 19 Uhr in der Corunnastraße 1 in Iserlohn stattfinden. Angesprochen sind Frauen, die sich im Körper eines Mannes gefangen fühlen, Männer, die als Frau geboren wurden, und Angehörige von Betroffenen. Die Selbsthilfegruppe verspricht ein diskretes Umfeld, in dem sich niemand schämen müsse. Aus Schutz für die Angehörigen nennen die Transgender-Menschen in der Öffentlichkeit nur ihre Vornamen. Die Treffen sollen künftig an jedem zweiten Freitag im Monat stattfinden. Bei Bedarf soll es auch an jedem letzten Sonntag im Monat eine Runde zum Austausch geben.

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