Diner en blanc

Veranstalter: Diner en blanc soll sich in Menden etablieren

Das Wetter spielt mit, das Essen ist gut und anscheinend mundet auch der Wein den Gästen des ersten Diner en blanc.

Das Wetter spielt mit, das Essen ist gut und anscheinend mundet auch der Wein den Gästen des ersten Diner en blanc.

Foto: Thomas Nitsche / WP

Menden.  200 Teilnehmer lassen es sich gemeinsam vor St.-Vincenz beim ersten Mendener Diner en blanc schmecken. Veranstaltung für den guten Zweck.

An der St.-Vincenz-Kirche blinzelten die 200 Weißgekleideten beim gemeinsamen Speisen in der Abendsonne. Zum ersten Mal trafen sich die Mendener zum „Diner en blanc“ (Deutsch: „Abendessen in Weiß“).

Zum 25-jährigen Jubiläum von Menden à la Carte hatte Hermann Niehaves gemeinsam mit den Gastronomen und dem Initiativkreis Mendener Wirtschaft das Diner en blanc ausgerichtet. Tische und Stühle stellten die Gastronomen, die an Menden à la Carte teilnehmen. So brauchten die Gäste nur noch Essen und Dekoration mitbringen.

Idee kam vor drei Jahren

„Ich hatte vor drei Jahren die Idee, diese Veranstaltung in Menden zu etablieren und unser Jubiläum war jetzt ein guter Grund“, sagte Hermann Niehaves. Das Diner en blanc sollte an einen besonderen Ort in der Innenstadt, um diese tolle Freifläche mit Leben zu füllen. Die St.-Vincenz-Gemeinde gab dem Ausrichter das Okay für die Nutzung.

So deckten auch Wolfgang Boecker und Ulrike Schriever mit ihren Arbeitskollegen von der Stadt ihren Tisch. Sie breiteten eine Decke in Weiß auf dem Tisch aus, holten Teller, Gläser und Speisen aus ihren Körben. Jede Familie hat etwas zubereitet und es wurde gemeinsam gespeist. „Ich finde, das eine tolle Idee. Hier ist ein wundschönes Ambiente und wir genießen den Abend“, sagte Wolfgang Boecker.

Gutes tun

Lotta (13) hat so eine Veranstaltung schon mal in Hamburg besucht. Dies war allerdings nur im Familienkreis. „Ich finde es gut, dass man sich hier mit so vielen Teilnehmern Unterhalten kann“, sagte sie strahlend.

Ulrike Schriever fand es hervorragend, dass bei diesem Event auch an soziale Einrichtungen gedacht wird. Jeder Teilnehmer hat fünf Euro für eine Karte gezahlt. Zudem ging ein Organisator von Tisch zu Tisch und sammelte. Der Erlös ist für die SKFM und der St. Vincenz-Gemeinde bestimmt. „Wir wollen auch denen was Gutes tun, die sich sowas nicht leisten können“, erklärte Niehaves.

Der Organisationsleiter von Menden à la Carte hofft, dass die Veranstaltung sich nun in Menden etablieren wird. „Ob es im kommenden Jahr wieder vor Menden à la Carte stattfindet, müssen wir mal schauen“, so Niehaves.

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