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WBG und WBR in Menden: Trauer um Schwester Burkhardis

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So haben unzählige Schülerinnen und Schüler Schwester Burkhardis an der Pforte von Walburgisgymnasium und Walburgisrealschule in Menden kennengelernt. Schwester Burkhardis ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

So haben unzählige Schülerinnen und Schüler Schwester Burkhardis an der Pforte von Walburgisgymnasium und Walburgisrealschule in Menden kennengelernt. Schwester Burkhardis ist im Alter von 90 Jahren verstorben.

Foto: Arne Poll / WP

Menden.  Sie war an Walburgisgymnasium und -realschule in Menden eine Institution. Im Alter von 90 Jahren ist Schwester Burkhardis Buning verstorben.

58 Jahre lang lebte und arbeitete Schwester Burkhardis Buning am Walburgisgymnasium und an der Walburgisrealschule in Menden. Am vergangenen Freitag ist sie im Alter von 90 Jahren im Bergkloster Bestwig verstorben. Sie war eine Institution – Generationen von Schülerinnen und Schülern haben mit ihr an der Schulpforte in Menden zu tun gehabt.

Schwester Burkhardis Buning wurde 1931 in Wessendorf/Stadtloh-Land geboren. 1954 trat sie in Geseke in die Ordensgemeinschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel ein. Noch während ihrer Ordensausbildung im Noviziat wurde sie nach Münster ins Deutsche Studentenheim versetzt und arbeitete dort im Speisesaal und in der Sakristei der Hauskapelle.

Schwester Burkhardis kam 1962 nach Menden

Nach einem einjährigen Einsatz an der Krankenhauspforte im Elisabeth-Hospital in Herten kam sie 1962 nach Menden. Der Schwesternkonvent im Walburgisgymnasium wurde für 58 Jahre ihre Heimat. Hier arbeitete sie an der Schulpforte und war verantwortlich für den Küsterdienst in der Schulkapelle. 2020 kam sie nach einem Krankenhausaufenthalt aus gesundheitlichen Gründen ins Bergkloster Bestwig.

„Schwester Burkhardis war die Seele der Schulpforte in Menden. Zu ihr kamen die Menschen mit ihren Freuden, Sorgen und Nöten“, erinnert sich Schwester Maria Thoma Dikow, bis 2015 selbst Schulleiterin am Walburgisgymnasium und heute Generaloberin der Ordensgemeinschaft. Sie ergänzt: „Schwester Burkhardis hatte immer hatte sie ein gutes, tröstendes oder aufmunterndes Wort für die Schüler, Interesse für die Eltern und ein offenes Ohr für alle, die an die Pforte kamen.“

Schulleiter Dr. Bornhoff: Schwester Burkhardis war ein Vorbild

Auch der jetzige Leiter des Gymnasiums, Dr. Ansgar Bornhoff, äußert sich bestürzt über den Tod von Schwester Burkhardis: „Die Walburgisschulen ohne Schwester Burkhardis an der Pforte – diese Vorstellung fällt vielen von uns nach wie vor schwer. Ihre herzliche, den Menschen zugewandte Art hat Schüler, Kollegen und Eltern über Generationen beeindruckt und geprägt. Sie war ein Vorbild für die Art und Weise, wie wir uns unser Miteinander vorstellen und wünschen. Aber weil Schwester Burkhardis so war, wie sie war, bin ich auch sicher, dass die Erinnerung an sie in unserer Schulgemeinschaft lebendig bleiben wird.“

Die Trauerfeier und die Beisetzung finden am Mittwoch im Bergkloster Bestwig statt – aufgrund der Corona-Pandemie nur im Kreis der Schwestern und engster An-gehöriger. Die Walburgisschulen haben aber einen virtuellen Gedenkraum eingerichtet. Informationen auf der Internetseite www.walburgisgymnasium.de. (https://walburgisgymnasium.smmp.de/2021/02/22/virtueller-gedenkraum-zum-tod-von-schwester-burkhardis/)

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