Nordwall-Parkhaus

Werbegemeinschaft übt Druck auf Nordwall-Investor aus

Der Werbegemeinschaft ein Dorn im Auge: Das Nordwall-Parkhaus

Foto: Martina Dinslage

Der Werbegemeinschaft ein Dorn im Auge: Das Nordwall-Parkhaus Foto: Martina Dinslage

Menden.   Werbegemeinschaft reicht Bürgerantrag ein. Frist für Nordwall-Parkhaus soll nicht ein weiteres Mal verlängert werden.

Wie angekündigt hat die Werbegemeinschaft Menden einen Bürgerantrag zum Thema Nordwall-Parkhaus bei der Stadt eingereicht. Darin wird einerseits beantragt, dass die Kaufoption des Nordwallinvestors nicht über den 31. Dezember dieses Jahres verlängert werden solle. Zudem sollen dort im Falle einer Vermarktung „mindestens 350 öffentlich nutzbare Stellplätze entstehen“.

Sollte noch „ein realer Glaube an das Nordwallcenter seitens des Investors“ bestehen, so könne dieser seine Kaufoption bis spätestens Ende des Jahres ziehen – diese Frist solle aber nicht ein weiteres Mal verlängert werden.

Wettbewerb mit möglichen Mitgliedern

Zwar soll der Investor auch über diese Frist hinaus die Möglichkeit eines Kaufes haben – „allerdings müsste er sich dem Wettbewerb mit möglichen Mitbewerbern stellen“, heißt es weiter in dem Bürgerantrag.

Ein weiterer Punkt in dem Antrag soll garantieren, dass – egal wer das Gebäude kauft – festgeschrieben wird, dass dort Parkraum entstehen muss – egal ob als Parkhaus oder Parkplatz. Zudem fordert die Werbegemeinschaft „mindestens 350 Stellplätze“. Denn: „Die aktuellen Innenstadtprobleme sind zu einem Großteil auch der Parkplatzsituation und dem achtjährigen Stillstand an dieser Stelle geschuldet.“

Unterzeichnet wurde der Antrag von Frank Oberkampf und Michael Emming.

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