Kyrill

2007 - 2017: Orkan "Kyrill" und der Hochsauerlandkreis

Am Tag nach Kyrill 2017 sieht der Ochsenkopf überhalb der Flamke wie eine Streichholzlandschaft aus.

Am Tag nach Kyrill 2017 sieht der Ochsenkopf überhalb der Flamke wie eine Streichholzlandschaft aus.

Hochsauerlandkreis.  2007 sorgte Orkan "Kyrill" für schwere Schäden in Deutschland und Europa. Auch der Hochsauerlandkreis wurde hart getroffen.

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Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Stundenkilometern erreichte der Orkan "Kyrill", der am 18. und 19. Januar über Europa hinweg fegte. Die Schäden waren auch und gerade im Hochsauerlandkreis beträchtlich. Wir schauen zurück und halten fest, wie sich die Situation zehn Jahre nach "Kyrill" im HSK darstellt.

Der Waldbauernverband fürchtet, Kyrill war nicht der letzte Orkan im Sauerland. Die Verantwortlichen haben wichtige Lehren daraus gezogen.

Stefan Rölleke erinnert daran, dass bei Kyrill nicht nur wirtschaftlicher Schaden entstand. Er wurde bei den Aufräumarbeiten schwer verletzt.

Nicht nur die großen, auch die kleinen Waldbauern in den Forstbetriebsgemeinschaften wurden vom Orkan „Kyrill“ eiskalt erwischt.

Der Komponist Otto M. Schwarz hat dem Orkan „Kyrill“ musikalisch ein Denkmal gesetzt. Auch heute noch wird das Stück in 80 Ländern gespielt.

Der Orkan „Kyrill“ hat damals nicht nur die Wald- und Forstwirtschaft getroffen. Auch die Wandervereine standen plötzlich vor versperrten Wegen.

Der Sauerländer Sägewerkbesitzer Hans-Georg Pieper aus Assinghausen berichtet von den Folgen, die Kyrill für die Holzbranche hatte.

Waldbauer Meinhard Stratmann hat zehn harte Jahre hinter sich. Kyrill hat die Hälfte seines Waldes vernichtet. Bis heute leidet er darunter.

Kyrill verwandelt 2007 Wälder im Hochsauerlandkreis innerhalb kurzer Zeit in Streichholzlandschaften. Für die Feuerwehren herrscht der Ausnahmezustand.

Zunächst schien es 2007 nicht machbar: Eine Kyrillfläche einfach nicht aufzuarbeiten und liegen zu lassen. Genau das passierte dann an der Sorpe.

Unter schwierigsten Bedingungen müssen die SGV-Wegezeichner nach Aufhebung des Wald-Betretungsverbotes ihre ehrenamtliche Arbeit leisten.

Die „Aufarbeitung“ des Jahrhundertsturms Kyrill in Sundern ist abgeschlossen. Aber nicht alle Probleme scheinen gelöst zu sein.

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