Wasserrohrbruch

350.000 Liter Wasser strömen ins Bestwiger Rathaus

Die Bestwiger Feuerwehr im Einsatz am Rathaus.

Die Bestwiger Feuerwehr im Einsatz am Rathaus.

Foto: Lars Péus

Bestwig.   Noch steht die Schadenshöhe nicht fest: Im Bestwiger Rathaus ist eine böse Entdeckung gemacht worden. Der Keller ist voll Wasser gelaufen.

Ein Wasserrohrbruch im Bestwiger Bürger- und Rathaus führte am Samstagmorgen zu einem Wasseraustritt im Keller. Der Wasserschaden beschäftigt neben den örtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr nicht zuletzt auch die Verwaltung, die für diese Woche einen eingeschränkten Betrieb in Aussicht stellen muss.

Nachdem die Hochsauerland-Wasser GmbH am Samstagmorgen einen Druckabfall im System in Bestwig feststellte, war der Verursacher schon am Vormittag identifiziert: Im Keller des Bestwiger Bürger- und Rathauses sind Schätzungen zu Folge 350.000 Liter Wasser ausgetreten und füllten das Untergeschoss mit einem Wasserstand in Höhe von 70 Zentimetern. Daraufhin rückte der Löschzug Velmede-Bestwig mit 15 Einsatzkräften aus.

Betrieb im Rathaus wird eingeschränkt sein

Trotz der frühzeitigen Feststellung und Ortung des Lecks und des schnellen Eintreffens der Feuerwehr ist der entstandene Schaden unausweichlich. Das Untergeschoss des Bürger- und Rathauses diente unter anderem als Archiv für Verwaltungsakten. Auch die Notstromanlage und das EDV-System sind von dem Wasserschaden betroffen. Ob die Technik der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach ebenfalls einen Schaden davongetragen hat, wird sich noch herausstellen müssen.

Für den Betrieb des Rathauses am Montag solle mittels externer Stromversorgung zwar eine grundlegende Stromversorgung sichergestellt, ein vollumfänglicher Betrieb jedoch ausgeschlossen sein.

Schaden noch nicht zu beziffern

Die langfristigen Auswirkungen des plötzlichen Ereignisses bleiben vorerst unklar. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Zunächst sollen die vom Wasserschaden betroffenen Dokumente schnellstmöglich gesichert und digitalisiert werden. Ebenso sind die Stromversorgung des Rathauses und die Trocknung des Kellers voranzutreiben.

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