50 Jahre SPD in Wenholthausen

Wenholthausen  . Die Wenholthauser Sozialdemokraten feiern am kommenden Samstag, 8. Juli, mit ihrem Vorsitzenden Heiner Lindau ihr 50-jähriges Jubiläum. Dabei sein werden unter anderem auch die ehemalige und langjährige Vorsitzende Christa Frenzel, Ratsmitglieder des Ortsvereins und auch der Parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese, der gleichzeitig den SPD-Unterbezirk HSK vertritt. „50 Jahre - was ist das schon bei einer Partei, die auf eine über 140-jährige Geschichte zurück blicken kann“, fragt der Ortsverein in seinem Schreiben anlässlich des Jubiläums und führt weiter aus: „Es lohnt sich schon, die Gegebenheiten in unserer Region zu betrachten, um diesen Jahrestag gebührend zu würdigen“.

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. Die Wenholthauser Sozialdemokraten feiern am kommenden Samstag, 8. Juli, mit ihrem Vorsitzenden Heiner Lindau ihr 50-jähriges Jubiläum. Dabei sein werden unter anderem auch die ehemalige und langjährige Vorsitzende Christa Frenzel, Ratsmitglieder des Ortsvereins und auch der Parlamentarische Staatssekretär Dirk Wiese, der gleichzeitig den SPD-Unterbezirk HSK vertritt. „50 Jahre - was ist das schon bei einer Partei, die auf eine über 140-jährige Geschichte zurück blicken kann“, fragt der Ortsverein in seinem Schreiben anlässlich des Jubiläums und führt weiter aus: „Es lohnt sich schon, die Gegebenheiten in unserer Region zu betrachten, um diesen Jahrestag gebührend zu würdigen“.

In der Zeit nach 1945 - Deutschland liegt nach dem verlorenen Krieg in Trümmern - gelten sozialdemokratisch denkende Menschen im sehr dörflich, bäuerlich und streng katholisch geprägten Sauerland meist als Außenseiter. Erstaunlich schnell habe sich jedoch wieder politischer Wille und Tätigkeit gezeigt, wobei die SPD es schwer gehabt habe, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Alle Strukturen waren zerstört, viele Genossen wurden verfolgt. Es habe viele Jahre gedauert, bis sich auch in Wenholthausen die Menschen wieder trauten, sich offen zur SPD zu bekennen, so der Ortsverein.

Konservative Politiker

Und auch im Rat der damals selbstständigen Gemeinde Wenholthausen sei man nicht vertreten gewesen – ausnahmslos konservative Politiker. „Selbst der Pastor habe in seiner Predigt am Wahltag noch seine „Schäflein“ beschworen, allein „die richtige Partei“, also die mit dem „C“, zu wählen. „Im Frühjahr 1967 fanden sich einige mutige Menschen zusammen, um den neuen SPD-Ortsverein Wenholthausen zu gründen“. Nur einer unter ihnen war bereits seit 1952 Mitglied der SPD: Franz Limberg, von Beruf Maler und Anstreicher. Mit ihm und „Höltern“ wie Konrad Heutger (erster Vorsitzender in Wenholthausen), Josef Kossmann, Norbert Gerke und Paul Schulte-Drehen und einigen Weiteren habe ab dato ein politisches Gegengewicht im Dorf und darüber hinaus bestanden.

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