Verkehr

A 46 bei Bestwig ist im Herbst 2019 befahrbar

Hier wird ab heute Abend gesperrt: An der künftigen Anschlussstelle Bestwig wird der Übergang zwischen altem und neuem Teilstück vollendet. Die Abfahrt in Richtung Bestwig wird bei dieser Gelegenheit gleich erneuert.

Hier wird ab heute Abend gesperrt: An der künftigen Anschlussstelle Bestwig wird der Übergang zwischen altem und neuem Teilstück vollendet. Die Abfahrt in Richtung Bestwig wird bei dieser Gelegenheit gleich erneuert.

Foto: Hans Blossey

Bestwig.   An der A 46 bei Bestwig beginnt das letzte Jahr der Baustellen: Im Herbst 2019 soll das neue Teilstück befahrbar sein.

Bislang nehmen Autofahrer die Autobahnbaustelle zwischen Velmede und Bestwig nur beim Blick aus dem Seitenfenster wahr. Ab heute ist einer der kurzen Momente, wo die Baustelle auch einmal direkte Auswirkungen auf den Verkehr haben wird: Ab 20 Uhr am heutigen Freitag muss die A 46 auf dem Stück von Meschede bis Bestwig voll gesperrt werden.

Sperrung bis Montag

Die Sperrung wird längstens bis 5 Uhr am Montag, 22. Oktober, dauern – damit der Berufsverkehr zur neuen Woche nicht beeinträchtigt wird. Möglicherweise, wenn es keine unerwarteten Probleme gibt, kann die Sperrung auch schon am Sonntag aufgehoben werden: „Wir sperren nicht länger als nötig“, sagt Bernd Krass, der für den Landesbetrieb Straßenbau die Arbeiten an der A 46 überwacht.

Altes und neues Stück wird verbunden

Während der Bauzeit sollten Autofahrer die in Richtung Bestwig unterwegs sind, die Umleitung von der Anschlussstelle Meschede über Wehrstapel nutzen. Die Auffahrt auf die A 46 ab Velmede in Fahrtrichtung Meschede ist während des gesamten Wochenendes weiterhin möglich.


An diesem Wochenende werden das alte und das neue Stück der Autobahn miteinander verbunden. Die Übergänge werden jetzt gemacht. In den letzten Wochen hat bereits der Neubau an der Auffahrt in Fahrtrichtung Nuttlar stattgefunden, außerdem wurde der nötige Fahrbahnquerschnitt geschaffen.

Abfahrtsarm wird saniert

Für Autofahrer wird sich ab Montag dann ein neuer Anblick bieten: „Man sieht die Autobahn dann“, sagt Bernd Krass – die Barkenkette wird zwar als Absperrung bleiben, aber letztlich fehlen dann nur noch die Markierungen.


Gesperrt werden muss das Autobahnstück, weil der Landesbetrieb die Gelegenheit nutzt, um den Abfahrtsarm von der A 46 neu zu asphaltieren – auf diesem Stück sind doch deutliche Abnutzungsspuren festzustellen. Oberflächlich sind hier Risse festgestellt worden: Wie tief sie sind und wie tief dann gefräst werden muss, das entscheidet darüber, ob die Sperrung schon am Sonntag oder erst am Montag freigegeben wird.

„Wir sind im Zeitplan“

Die Arbeiten jetzt läuten das letzte Jahr an der A-46-Baustelle ein: Denn die Fertigstellung ist für Oktober/November 2019 vorgesehen, sagt Bauüberwacher Bernd Krass – „wir sind im Zeitplan“. Das letzte Brückenbauwerk auf der Strecke, die Talbrücke Bermecke, die hinter Nuttlar die B 7 und die Bahnstrecke überquert, wird Anfang 2019 fertig gestellt.


Größere Erdbauarbeiten laufen noch an dem neuen Kreisverkehr, der im Übergang vom Autobahnende bei Nuttlar auf die B 480n entsteht. Asphaltiert ist das neue Autobahnteilstück bereits, es kann schon mit der Feinarbeit, der Ausstattung zum Beispiel mit Leitplanken, begonnen werden.

>>>HINTERGRUND<<<

Die Namen der künftigen Anschlussstellen auf dem neuen Streckenabschnitt der A 46 stehen fest: An der Brücke am Eversberger/Bestwiger Grenzgebiet (wo an diesem Wochenende gearbeitet wird), entsteht die Anschlussstelle „Bestwig“, am Ende an der Talbrücke Nuttlar schließt sich die Anschlussstelle „Nuttlar“ an.

Der neue Rastplatz, der an der A 46 entstanden ist, wird in Fahrtrichtung Nuttlar-Meschede künftig „Sengenberg“ heißen, der Platz auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Meschede-Nuttlar „Alfert“.

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