Autobahn

Die Autobahn 46 bei Bestwig wird 2019 freigegeben

Die Talbrücke Nuttlar ist die höchste Brücke von Nordrhein-Westfalen. Am Bildrand links entsteht die neue Anschlussstelle Nuttlar, die hinunter zur Bundesstraße480 führt.

Die Talbrücke Nuttlar ist die höchste Brücke von Nordrhein-Westfalen. Am Bildrand links entsteht die neue Anschlussstelle Nuttlar, die hinunter zur Bundesstraße480 führt.

Foto: Hans Blossey

Bestwig.   Die Arbeiten am neuen Stück der A 46 bei Bestwig gehen voran. Jetzt werden die Höhenunterschiede zwischen Brücken und der Fahrbahn ausgeglichen.

Die Arbeiten an der Baustelle der A 46 liegen im Zeitplan: Der zuständige Landesbetrieb Straßenbau geht weiter von einer Freigabe des neuen Autobahn-Teilstücks Ende 2019 aus. Das sagte Sprecher Oscar Santos auf Anfrage.

Nur noch eine Schicht fehlt

„In einigen Bereichen sind wir schon sehr, sehr weit“, so Santos. Im Bereich des Sengenbergs, wo der Berg aufwändig gegen ein mögliches Abrutschen vorsorglich stabilisiert wurde, ist die Fahrbahn schon so weit fertig gestellt, dass nur noch die letzte Verschleißschicht aufgetragen werden müsste – die kommt dann allerdings tatsächlich erst im letzten Moment, wenn keine Baustellenfahrzeuge mehr darüber fahren müssen und sie noch beschädigen könnten.

Nur zwei Frostwochen

Auf der gesamten Länge zwischen Bestwig und Nuttlar laufen jetzt Erd- und Entwässerungsarbeiten. Hier müssen Erdmassen hin- und her gefahren werden, um die Höhenunterschiede in den Übergängen zwischen den Brückenbauwerken und der normalen Fahrbahn auszugleichen. Der milde Winter leistete seinen Beitrag zum Einhalten des Zeitplans: Nur in den zwei Frostwochen im Frühjahr konnte nicht gearbeitet werden, dafür konnte im Dezember und Januar komplett durchgearbeitet werden.

Namen der Anschlussstellen stehen fest

Aktuell hat der Landesbetrieb gerade wieder einen neuen Auftrag vergeben: In Kürze können dann auch die Erdarbeiten im Bereich des neuen Autobahnzubringers beginnen – der zieht sich von Nuttlar bis hinunter zur B 480. An diesem Zubringer ist das letzte große Brückenbauwerk inzwischen weitgehend fertig gestellt: Die Fahrbahn der Bermecke-Brücke (die hinter Nuttlar die B 7 überspannt) ist betoniert worden, hier fehlen nur noch die Brüstungsgeländer.

Fest stehen inzwischen auch die Namen der beiden künftigen Anschlussstellen auf diesem Streckenabschnitt. Eine Überraschung sind sie nicht: An der jetzigen Brücke am Eversberger/Bestwiger Grenzgebiet entsteht die Anschlussstelle „Bestwig“, am Ende an der Talbrücke Nuttlar schließt sich die neue Anschlussstelle „Nuttlar“ an.

>>>HINTERGRUND<<<

  • Fertig gestellt ist auch der neue Rastplatz an dem Teilstück der A 46, eine so genannte „PWC-Anlage“ – wobei die Abkürzung für einen Parkplatz mit Toilettenanlage steht.

  • Der Rastplatz in Fahrtrichtung Nuttlar-Meschede wird künftig „Sengenberg“ heißen, der Platz auf der gegenüberliegenden Seite in Richtung Meschede-Nuttlar „Alfert“.

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