Autobahn

A46 in Bestwig: Jetzt folgt der Feinschliff an der Strecke

Rund um die neue Autobahn in Bestwig gibt es noch viel Arbeit. Unter anderem muss auf den Rastanlagen noch die Betriebstechnik eingebaut werden. Die Beschilderung soll Ende Januar abgeschlossen sein.

Rund um die neue Autobahn in Bestwig gibt es noch viel Arbeit. Unter anderem muss auf den Rastanlagen noch die Betriebstechnik eingebaut werden. Die Beschilderung soll Ende Januar abgeschlossen sein.

Foto: Jürgen Kortmann

Bestwig.  Auch nach der Eröffnung der A46 in Bestwig hat der Landesbetrieb noch eine Menge Arbeit. Unter anderem auf den beiden Rastplätzen.

Der Verkehr rollt reibungslos auf der A46 - wie vom Landesbetrieb versprochen, seit dem 18. November des vergangenen Jahres. Drumherum gibt es allerdings noch eine ganze Menge Arbeit, die mit dem neuen Autobahnteilstück im Zusammenhang steht.

Beschilderung

So soll bis Ende Januar, die restliche Beschilderung rund um die Autobahn abgeschlossen sein, wie Landesbetriebs-Sprecher Oscar Santos auf Nachfrage mitteilte. Zuletzt seien die erforderlichen Fundamente dafür gegossen worden. Bis Ende des Monats sollen dann alle Schilder hängen. Zu diesen Restarbeiten bei der Beschilderung zählt unter anderem auch Versetzen der Schilder im Bereich des Ausfahrt Velmede. Wie berichtet, stimmen dort die Angaben zur Entfernung bis zur Ausfahrt nicht. Die Schilder stehen zu nah an der eigentlichen Ausfahrt. Bis zur Eröffnung des neuen Teilstücks hatten sie an ihrer aktuellen Stelle tatsächlich Gültigkeit.

Sanierung

Noch in der ersten Jahreshälfte soll laut Santos außerdem damit begonnen werden, an der Anschlussstelle in Olsberg, das Straßenstück zu sanieren, das zur B7 in Richtung Nuttlar führt. Dort solle die Fahrbahndecke erneuert und das Brückenbauwerk instand gesetzt werden. Erfolgen sollen die Arbeiten schrittweise. Abgeschlossen sein werden sie laut Landesbetrieb bis Ende des Jahres. Für die Arbeiten sei nur zum Teil eine Vollsperrung erforderlich, vieles könne unter halbseitiger Sperrung erfolgen, sagt Oscar Santos. Ziel sei es, das Stück in Richtung B7 komfortabler zu gestalten.

Rastplätze

Auch auf den Rastplätzen auf der Autobahn selbst muss noch Hand angelegt werden. Bei den so genannten PWC-Anlagen - also Parkplätzen mit WC - müsse noch die Betriebstechnik installiert werden. Unter anderem handelt es sich dabei um die Pumpenanlagen. Auch an den Außenanlagen müsse noch gearbeitet werden. Hier sind laut Landesbetrieb noch Pflasterarbeiten erforderlich. Santos geht davon aus, dass die WCs auf beiden Seiten der Autobahn ab April genutzt werden können. Wegen der notwendigen Pflasterarbeiten hänge der Zeitpunkt allerdings auch von der Witterung ab.

Baustraßen

Erledigt werden müssen nach Angaben von Oscar Santos außerdem Restarbeiten an Schutzplanken entlang der Wirtschaftswege sowie der Rückbau der Baustraßen, die während und vor der Bauphase rund um die A46 entstanden sind. Und nicht zuletzt werde im Frühjahr noch die ergänzende Bepflanzung im Bereich der A46 erfolgen.

  • Trotz großer Sorge in der Bevölkerung ist es am relativ steilen Autobahnende in Bigge auf der B480 laut Landesbetrieb an glatten Wintertagen noch zu keinerlei Problemen gekommen - weder in der vergangenen Woche, als glatte Straßen für mehrere Unfälle im gesamten Hochsauerlandkreis gesorgt hatten, noch am teils spiegelglatten Silvestermorgen.
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