Feuerwehreinsatz

Akku von E-Scooter in Schmallenberg explodiert

Der Akku eines E-Scooters (Symbolbild) ist in Schmallenberg explodiert.

Der Akku eines E-Scooters (Symbolbild) ist in Schmallenberg explodiert.

Foto: Christoph Soeder / DPA

Schmallenberg  Durch den explodierten Akku wurde die Wohnung verraucht. Die Feuerwehr warnt vor dem Gefahrenpotential und gibt Tipps zum richtigen Umgang.

Am heutigen Donnerstag wurde der Löschzug Schmallenberg um 2:51 Uhr zu einem Einsatz wegen eines explodierten Akkus eines E-Scooters in Schmallenberg alarmiert. Solche Fälle passieren immer häufiger, warnt die Feuerwehr. Sie gibt Tipps zum Umgang, Lagerung und Ladung.

Gebäude verraucht

Beim Eintreffen des Löschzuges Schmallenberg "Auf dem Loh" war die Wohnung nach der Explosion des Akkus verraucht. Die Feuerwehr brachte nach eigenen Angaben das Ladegerät nebst Akku aus dem Gebäude und sorgte für eine Belüftung.

Draußen wurde der Akku in einem Wasserbad gelagert. Nach den Lüftungsmaßnahmen wurde durch die Feuerwehr das Gebäude auf das weitere Vorhandensein von Atemgiften mittels eines Messgerätes überprüft und danach wieder freigegeben.

Feuerwehr warnt vor Gefahrenpotential

Durch die immer stärkere Verbreitung von E-Bikes und ähnlichen Fahrzeugen mit Akkus komme es bundesweit immer wieder zu Explosionen und Bränden, die durch die Akkus ausgelöst werden, schreibt die Feuerwehr dazu. Grundsätzlich seien diese Akkus unproblematisch, hätten aber durch ihre hohe Energiedichte bei unbeaufsichtigtem Laden durchaus ein Gefahrenpotential.

Tipps für die eigene Sicherheit

Die Feuerwehr der Stadt Schmallenberg rät daher zur eigenen Sicherheit folgendes zu beachten:Das Laden und Lagern sollte nicht in der Nähe von anderem brennbaren Materialien erfolgen. Außerdem solle man die Akkus nicht über Nacht und damit vollkommen unbeaufsichtigt an das Ladegerät anschließen.

Wo geladen wird, sollte ein Rauchmelder installiert sein. Gerät ein Akku in Brand, löscht man nicht mit Wasser, sondern dämmt das Feuer mit Sand oder einer Löschdecke. Definitiv nicht mehr laden sollte man den Stromspeicher, wenn er leicht aufgebläht ist.

Gleiches gelte für Akkus, die heruntergefallen oder gar beschädigt sind. Gerade mechanische Beschädigungen können die Explosionsgefahr deutlich erhöhen. Auch darf die Ladung nur mit unbeschädigten und für die Akkus zugelassenen Ladegeräten erfolgen, so die Feuerwehr weiter.

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