Sperrung

B 236: Verbot für Biker gilt ab dem Wochenende

Die Sperrung für Motorräder an der B236 gilt ab dem Wochenende.

Die Sperrung für Motorräder an der B236 gilt ab dem Wochenende.

Foto: Privat

Oberkirchen/Albrechtsplatz.  An Wochenenden und Feiertagen ist die B 236 in Richtung Albrechtsplatz für Motorräder gesperrt. Die Testphase soll bis Ende des Sommers laufen.

Die Schilder stehen: Ab dem kommenden Wochenende gilt das Verbot für Motorradfahrer auf der B 236 an Wochenenden und Feiertagen in Richtung Albrechtsplatz. Eine Testphase, wie Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe betont: „Die einseitige Sperrung für die Bergauffahrt wird diesen Sommer getestet. Wir werden die Ergebnisse auswerten und schauen, was sich getan hat.“ Bis dahin bitte er Anwohner abzuwarten.

Befürchtung: Probleme verlagern sich

Denn: Es gab nicht nur positive Stimmen zu der Entscheidung der Stadt. Es hatte Bedenken gegeben, dass die Maßnahme das Problem „nur verlagert“ - und der Motorradverkehr dann durch die Nachbarorte läuft. Halbe hofft hingegen auf eine Verbesserung: Viele Motorradfahrer seien gerngesehene Gäste in Schmallenberg. Aber leider gebe es auch rücksichtlose Fahrer, die „eine Menge Lärm verursachen.“ An der B 236 habe das „gesundheitsgefährdende“ Ausmaße erreicht betonte er zuletzt im Gespräch mit dieser Zeitung.

Hoffnung: Abschreckende Wirkung auf „Radau-Brüder“

Die Stadt hofft nun, dass die Sperrung eine abschreckende Wirkung hat und „Radau-Brüder“ fern hält. Denn immer wieder sei die Strecke als Rennstrecke genutzt worden - „die Gruppen sind teilweise mehrfach rauf und runter gefahren. Mit sehr hohen Geschwindigkeiten. Wir gehen davon aus, dass das jetzt nicht mehr passiert.“

Auch Unfälle gab es. Zuletzt war auf der Strecke ein 31 Jahre alter Mann aus Siegen verunglückt und aufgrund der Schwere seiner Verletzungen verstorben.

Die Ergebnisse zur Maßnahme sollen Ende Oktober ausgewertet werden - denn so lange soll diese Testphase jetzt dauern. „Wir werden natürlich prüfen, wie stark ein Umgehungsverkehr eintritt und ob eine Belastung auf Parallelstraßen entsteht“, so der Bürgermeister. Die Hoffnung der Stadt jedoch ist, dass die großen Gruppen, „weitläufig andere Strecken nehmen werden.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben