Menschen in Schmallenberg

Bad Fredeburger wünscht sich größeres Gastronomie-Angebot

Sebastian Beste in Bad Fredeburg.

Sebastian Beste in Bad Fredeburg.

Foto: Antonia Voß

Bad Fredeburg .  Elektrotechnikmeister Sebastian Beste ist gebürtiger Bad Fredeburger. Er schätzt seinen Heimatort - wünscht sich aber mehr Ausgehangebote.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Der Elektrotechnikmeister Sebastian Beste arbeitet seit seiner Ausbildung in seinem Heimatort. Ein Bad Fredeburger, der seinem Heimatort treu geblieben ist und sich nicht vorstellen kann, dass sich das einmal ändern würde. Im Gespräch berichtet der 28-Jährige über seine Verbundenheit zu seinem Heimatort, das aktive Vereinsleben vor Ort und die Vorzüge des Sauerlands.

Was hält Sie im Sauerland - und was begeistert Sie?

Sebastian Beste: Ich fühle mich hier im Sauerland einfach total wohl - umgeben von meinen Freunden, meiner Arbeit und meiner Familie. Vor allem unsere Landschaft hier lädt dazu ein, möglichst viel draußen unterwegs zu sein. Im Sommer bin ich gerne mit dem Mountainbike in den Wäldern unterwegs und in den Wintermonaten geht es dann mit dem Snowboard auf die Skipiste. Vor allem abends spontan bei Flutlicht fahren zu können, ist schon ein echter Luxus.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Heimatort Bad Fredeburg?

An Bad Fredeburg schätze ich den Zusammenhalt zwischen den Menschen und den Vereinen. Obwohl wir kein kleines Dorf sind, gelingt dies sehr gut. Außerdem haben wir in Bad Fredeburg die Möglichkeit abends in die eine oder andere Kneipe zu gehen.

Was machen Sie beruflich?

Seit meiner Ausbildung zum Elektrotechniker in einem mittelständischen Handwerksunternehmen bin ich Bad Fredeburg auch beruflich treu geblieben. Im Anschluss an die Ausbildung habe ich meinen Meister gemacht und arbeite weiterhin im gleichen Unternehmen. Nach wie vor macht mir mein Beruf Spaß. Es erwarten mich täglich abwechslungsreiche Aufgaben und vor allem den Kontakt zu den Kunden schätze ich sehr.

Wie finden Sie die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort?

Was die Einkaufsmöglichkeiten betrifft, haben wir hier eigentlich alles, was man braucht vor Ort – und man muss dafür nicht erst weit fahren. Es wäre schade, wenn durch die zukünftige Umgehungsstraße weitere Ladenlokale schließen müssten. Wünschenswert wäre es außerdem, wenn es ein größeres Angebot in der Gastronomie gebe. Das ist doch sehr eingeschränkt. Dann würden sicherlich noch mehr Leute raus gehen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ehrenamtlich engagiere ich mich in der Kolpingjugend. Seitdem ich zum ersten Mal nach der Kommunion mit ins Zeltlager gefahren bin, bin ich dabei.

Welche Aufgaben haben Sie dort?

Inzwischen übernehme ich Aufgaben im Leitungsteam. Leider wird es aber zunehmend schwieriger, junge Leute für diese Arbeit zu begeistern und dazu, etwas Verantwortung zu übernehmen. Außerdem bin ich noch Offizier in der St.Georg-Schützenbruderschaft.

Was bedeutet Heimat für Sie?

Meine Heimat ist für mich da, wo ich mich wohlfühle. Es ist ein Ort, zu dem ich einen Bezug aufgebaut habe und an dem man sich gerne für das Zusammenleben einsetzt. Was ich hier schätze, ist die Hilfsbereitschaft untereinander. Man kennt sich und wenn jemand Hilfe benötigt, unterstützt man sich gegenseitig.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben