Sexuelle Belästigung

Belästigungserfahrungen: Das sagt der Kreisschützenbund

Schützenfest (Symbolfoto)

Schützenfest (Symbolfoto)

Foto: Jakob Studnar

Schmallenberg.  Junge Frauen erzählen von sexuellen Belästigungen bei Festen in Schmallenberg: Der Kreisschützenbund Meschede bezieht dazu eine klare Stellung.

Drei junge Frauen erzählen im Gespräch mit dieser Zeitung von sexuellen Belästigungen auf den Schützenfesten im Stadtgebiet von Schmallenberg. Der Kreisoberst Reinhard Schauerte (Kreisschützenbund Meschede) rät Betroffenen, sich noch auf der Veranstaltung Hilfe zu suchen - und Hilfe von Zeugen einzufordern.

Was kann/soll getan werden, um sexuelle Belästigungen zu verhindern?

Generell sind solche Dinge, so bedauerlich das auch sein mag, nicht zu verhindern. Bei einem Schützenfest, wie auch auf anderen Festen, stehen oftmals viele Menschen im Thekenbereich in der Halle oder auch im Außenbereich dicht gedrängt und Berührungen, nicht Übergriffe und unangemessene Bemerkungen, sind

zwangsläufig. Von unserer Seite kann ich den einzelnen Besucherinnen der Feste raten, Orte, an denen sie immer wieder belästigt werden zu meiden, oder nur in Begleitung aufzusuchen.

Wie geht der Kreisschützenbund damit um, wenn er Kenntnis von solchen Fällen und konkrete Informationen zu den Personen erlangt?

Wir vom Kreisvorstand würden bei konkreten Erkenntnissen die jeweiligen Vereinsvorstände informieren. Generell können wir auf die Problematik hinweisen.

An wen kann man sich wenden, wenn einem eine sexuelle Belästigung auf einem der Schützenfeste widerfährt?

Generell können sich betroffen Personen im konkreten Fall an den Veranstalter, in aller Regel ist das der Vorstand, oder an die Polizei richten. Auf vielen Festen agiert inzwischen auch Security, die ansprechbar sein sollte. Hilfreich ist sicherlich auch, umstehende Festbesucher anzusprechen, die dann hoffentlich beherzt zur Seite stehen. Der Vorstand hat das Hausrecht und kann ggf. davon Gebrauch machen.

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