Ost-West-Liebesgeschichte

Besonderes im Kino in Meschede: Karten zu gewinnen

Emilia Schüle und Dennis Mojen spielen in den Hauptrollen spielt vor den Kulissen des DEFA-Studios in Babelsberg.

Emilia Schüle und Dennis Mojen spielen in den Hauptrollen spielt vor den Kulissen des DEFA-Studios in Babelsberg.

Foto: Verleiher

Meschede.  Eine Ost-West-Liebesgeschichte wird im Linden-Theater Meschede gezeigt. Wir verlosen Karten für die Reihe „Besonderes im Kino“.

In der Reihe „Besonderes im Kino“ wird am Dienstag um 20 Uhr „Traumfabrik“ im Linden-Theater gezeigt. Beginn ist um 20 Uhr.

Zur Handlung: Eine Ost-West-Liebesgeschichte mit Emilia Schüle und Dennis Mojen in den Hauptrollen spielt vor den Kulissen des DEFA-Studios in Babelsberg und dem Mauerbau 1961.

Damals läuft der Betrieb in den Studios auf Hochtouren. In Potsdam ist dagegen mit „Die Mörder sind unter uns“ der erste deutsche Film der Nachkriegsgeschichte entstanden, wurden legendäre Produktionen wie „Berlin - Ecke Schönhäuser…“ gedreht.

Als der frisch entlassene NVA-Soldat und neuer Komparse Emil (Dennis Mojen) bei den Dreharbeiten zu einem Film auf das französische Tanzdouble Milou (Emilia Schüle) trifft, ist es sofort um ihn geschehen – auch wenn die anmutige Milou erst einmal abweisend reagiert. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten gelingt es Emil bei einem Abendessen endlich, Milou näher zu kommen. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Am frühen Morgen des 13. August 1961 beginnen die Arbeiten an der Berliner Mauer und machen ein Wiedersehen der beiden unmöglich.

Betrübt nach Frankreich zurück

Milou versteht die Welt nicht mehr und kehrt betrübt in die französische Heimat zurück. Doch auch wenn seine Liebste nun unerreichbar scheint, gibt Emil sich noch nicht geschlagen. Während sich die politische Situation in Berlin weiter zuspitzt, tüftelt er im Tumult der Studioarbeit einen ebenso einfallsreichen wie gefährlichen Plan aus, um Milou zurück in die DDR zu holen. Allerdings hat sich seine Angebetete mittlerweile mit einem anderen verlobt. Soll er trotzdem alles aufs Spiel setzen und für die Liebe kämpfen?

Obwohl sich das Studio Babelsberg inzwischen mit Hollywood-Produktionen wie „Inglourious Basterds“ oder „Grand Budapest Hotel“ längst auf dem internationalen Markt platziert hat, liegt die letzte Eigenproduktion mehr als 20 Jahre zurück. Mit der Ost-West-Liebesgeschichte „Traumfabrik“, die vor dem Hintergrund der historischen DEFA-Studios selbst spielt, wollen die Produzenten Tom Zickler („Keinohrhasen“) und Christoph Fisser („Der Vorleser“) nun einen neuen Weg einschlagen.

Rührende Liebesgeschichte

Deutsche Geschichte, deutsche Filmgeschichte und eine rührende Liebesgeschichte — weniger soll in dem Film von Regisseur Martin Schreier („Unsere Zeit ist jetzt“) nicht zusammenkommen. Damit das auch funktioniert, hat sich Schreier für „Traumfabrik“ einen erlesenen Cast zusammengesucht, der von „Ku’damm 56“-Star Emilia Schüle und Dennis Mojen („Nirgendwo“) angeführt wird. Mit dabei sind außerdem Heiner Lauterbach („Willkommen bei den Hartmanns“) als strenger Generaldirektor und Ken Duken („Berlin Falling“), der in die Rolle von Emils älterem Bruder schlüpft und ihm den Komparsen-Job vermittelt.

Der Film über die ungewöhnliche Liebe zwischen dem Ost-Berliner Emil und der französischen Tänzerin Milou trumpft mit großen Gefühlen und komödiantischem Charme auf. Vor der Kulisse der legendären Filmstudios in Babelsberg begibt sich der Zuschauer auf eine Zeitreise, die die deutsche Geschichte mit dem persönlichen Schicksal zweier Liebender vereint.

Der Film hat eine Altersfreigabe ab sechs Jahren.

Karten zu gewinnen

Unsere Zeitung verlost gemeinsam mit dem Lindentheater dreimal zwei Freikarten für den Film. Wer mitmachen will, schickt bis Montag um 11 Uhr eine Mail mit seinem Namen an gewinnspiel-meschede@westfalenpost.de. Stichwort Traumfabrik.

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