Bildung

Bestwig: Zertifizierung für das Berufskolleg Bergkloster

Schulleiter Michael Roth freut sich über die Zertifizierung des Berufskollegs Bergkloster Bestwig

Schulleiter Michael Roth freut sich über die Zertifizierung des Berufskollegs Bergkloster Bestwig

Foto: SMMP/Ulrich Bock

Bestwig.  Wer nun während der Ausbildung ein Praktikum oder Projekt im europäischen Ausland absolviert, kann sich über das neue Zertifikat freuen.

Wer am Berufskolleg Bergkloster Bestwig während der Ausbildung ein Praktikum oder ein zehntägiges berufliches Projekt im europäischen Ausland absolviert, ist nicht nur um viele Erfahrungen reicher. Ab jetzt gibt es dafür auch ein Zertifikat, das ergänzend zum Abschlusszeugnis die Qualifikation „Internationale berufliche Mobilität“ bescheinigt.

Das Zertifikat des Landesministeriums für Schule und Weiterbildung bescheinigt der Schule, dass Schülerinnen und Schüler hier im Unterricht die „erweiterte Fach- und Personalkompetenzen zu einer internationalen Beschäftigungsfähigkeit“ erwerben. Zusammen mit der Akkreditierung bei der Nationalen Agentur für berufliche Bildung stellt es auch sicher, dass die Finanzierung ausbildungsbegleitender Praktika und Arbeitsaufenthalte durch das Erasmus-Programm bis 2027 gesichert ist. Für Schüler heißt das: sie bekommen ein länderspezifisches Stipendium, das die Aufenthalts- und Reisekosten für ihr Praktikum im Ausland abdeckt. Wer zum Beispiel nach dem Schulabschluss für ein Jahr im Rahmen des europäischen Programms „ErasmusPro“ nach Malta geht, bekommt knapp 12.000 Euro.

Weiterer Ausbau geplant

Bereits seit 2008 können Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bergkloster Bestwig über das Erasmus-Programm Praktika im europäischen Ausland ansolvieren. Wie Erasmus-Koordinatorin Irmhild Padberg in Aussicht stellte, soll die internationale Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Dazu gehören sogenannte eTwinning-Projekte, die den fachlichen Austausch europäischer Schulen fördern, internationale Fortbildungen für Bildungspersonal und die Vertiefung der europäischen Zusammenarbeit bei Lehrplänen.

Auch erlaubt das Erasmus-Programm, ausländische Experten einzuladen. Und weil Schülerinnen und Schüler schon nach Aufenthalten in USA und China fragen, gehört auch die weltweite Ausbildung zu den Zukunftsprojekten.

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