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Bolzplatz am Bähnchen in Bestwig verkommt ungenutzt

Auf dem Bolzplatz am Bähnchen in Bestwig ist Bolzen unmöglich: Meterhoch stehen Gräser und Unkraut

Foto: Privat

Auf dem Bolzplatz am Bähnchen in Bestwig ist Bolzen unmöglich: Meterhoch stehen Gräser und Unkraut Foto: Privat

Bestwig.   Meterhoch stehen Gräser und Unkraut auf dem Bolzplatz am Bähnchen in Bestwig. Spielen ist dort seit mehreren Monaten unmöglich.

Bereits vor Wochen gab es dafür erste Kritik in den sozialen Netzwerken. Getan hat sich seitdem immer noch nichts. „Tolles Jugendangebot in der Gemeinde“, heißt es unter anderem ironisch auf Facebook.

Zuständig für das Gelände sei allerdings nicht die Gemeindeverwaltung, wie Gemeinde-Pressesprecher Jörg Fröhling jetzt auf Nachfrage unserer Zeitung betonte - auch, wenn auf dem Schild am Zaun, das Gemeindewappen zu sehen und die Telefonnummer des Rathauses abgedruckt sei. Fröhling erklärt: „Die Gemeinde hat das Grundstück lediglich gepachtet.“

Dem Bolzplatz-Alter entwachsen

Der Bolzplatz werde von einer Elterninitiative bewirtschaftet, die quasi die Patenschaft für das Gelände übernommen habe und damit für die Pflege zuständig sei. Fröhling geht davon aus, dass die Kinder jener Eltern, die sich damals für die Schaffung und Pflege des Bolzplatzes eingesetzt hatten, dem Bolzplatz-Alter entwachsen seien.

Bislang sei jedoch niemand der Eltern an die Gemeinde herangetreten, um mitzuteilen, dass kein Interesse mehr an dieser Patenschaft bestehe. Auf der anderen Seite habe es allerdings auch keine Beschwerden über den aktuellen Zustand des Platzes im Rathaus gegeben.

Zukunft ungewiss

Was nun aus dem Gelände wird? Das müsse man sehen, sagt Fröhling. Bei mangelndem Interesse an einer Nutzung, sei möglicherweise eine Schließung denkbar.

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