Menschen in Schmallenberg

Carl Rickert: „Feuerwehr spielt für mich wichtige Rolle“

  Carl Rickert ist gelernter Gießereimechaniker. In seiner Freizeit widmet er sich der Freiwilligen Feuerwehr.

  Carl Rickert ist gelernter Gießereimechaniker. In seiner Freizeit widmet er sich der Freiwilligen Feuerwehr.

Foto: Nina Kownacki / WP

Schmallenberg.  Carl Rickert (23) ist Gießereimechaniker und engagiert sich bei der Freiwilligen Feuerwehr. In Schmallenberg fehlen ihm Angebot für junge Leute.

Der gebürtige Schmallenberger Carl Rickert (23) ist gerne bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig. Bereits im jungen Alter hat er Gefallen daran gefunden, Menschen zu helfen. Er selbst sieht sich mit Schmallenberg verbunden.

Was führt Sie nach Schmallenberg?

Carl Rickert: Meine Familie lebt schon immer in Schmallenberg und wir sind hier tief verwurzelt. Das ist der Grund, weshalb ich in Schmallenberg lebe und hier aufgewachsen bin.

Mit welchen Worten verbinden Sie „Heimat“?

Im Grunde verbinde ich Heimat mit den Worten „Familie“, „Sauerland“ und „frische Luft“.

Da Sie hier aufgewachsen sind - würden Sie Schmallenberg auch als Ihre Heimat bezeichnen?

Absolut - Schmallenberg ist meine Heimat. Hier habe ich alles was ich brauche, wie meine Familie und meine Freunde.

Was gefällt Ihnen an Schmallenberg?

In Schmallenberg finde ich genug Möglichkeiten, um meine Hobbys auszuleben wie das Longboarden und mein Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr. Dadurch, dass sich die Nachbarschaft kennt, ist es sehr vertraut. Man kann sich zusammensetzen und über alles reden.

Gibt es etwas, das Ihnen in Schmallenberg fehlt?

Ich finde, dass es nur wenige Ausgeh- und Freizeitmöglichkeiten für junge Leute im Alter von 16 bis 25 Jahren gibt. Bis auf die Schützenfeste gibt es gefühlt nur wenige Veranstaltungen und Orte, zu denen man hingehen kann. Man trifft sich eher privat zu Hause.

Sie sind in der Freiwilligen Feuerwehr in Schmallenberg tätig. Wie sind Sie dazu gekommen?

Mein Vater war früher aktiv in der Feuerwehr tätig und hat es mir vorgelebt, bis ich selbst daran Gefallen gefunden habe. Ich habe in der Jugendfeuerwehr angefangen und bin im Alter von 18 Jahren in die aktive Feuerwehr eingestiegen, die auch eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt.

Was macht Ihnen an Ihrer Tätigkeit Spaß?

Mir gefällt es, dass ich Menschen helfen kann, wenn diese in Notlage geraten. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Vom Löschen, Retten, Bergen und Schützen, ist von den Tätigkeiten alles dabei.

Gibt es einen Moment in Ihrer Laufbahn als Feuerwehrmann, an den Sie sich heute noch erinnern?

Letztes Jahr gab es einen großen Brand im Schmallenberger Bezirk. Das war der größte, längste und schwierigste Einsatz, den ich mitbekommen habe. Wir haben den Brand circa 12 Stunden zu löschen versucht. Nachher waren alle heilfroh, als die Flammen endlich erloschen.

Wie kann man der freiwilligen Feuerwehr beitreten?

Interessierte sind zu den Übungsabenden eingeladen. Wenn sie Gefallen daran gefunden haben, können sie öfter vorbeikommen und an Lehrgängen teilnehmen, um mithelfen zu können.

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