Coronavirus

Corona: Quarantäne für Gruppe in Mescheder Kindergarten

Die Kita St Walburga in Meschede. Dort ist ein Kind Corona-positiv, eine Gruppe muss jetzt in Quarantäne.

Die Kita St Walburga in Meschede. Dort ist ein Kind Corona-positiv, eine Gruppe muss jetzt in Quarantäne.

Foto: Ute Tolksdorf

Meschede.  Die erste Kita in Meschede ist von Corona betroffen: 29 Kinder und drei Erzieherinnen müssen jetzt in Quarantäne.

Jetzt trifft das Corona-Virus auch die erste Kita in Meschede. Am Mittwoch ist bekannt geworden, dass ein Kind im Kindergarten St. Walburga Corona-positiv getestet ist.

Damit gilt ab sofort eine Quarantäne für eine der Gruppen in dem Kindergarten. Davon betroffen sind 29 Kinder und drei Erzieherinnen. Das Fallmanagement des Kreisgesundheitsamtes ist dabei, alle betroffenen Familien zu kontaktieren. Dabei wird dann die Quarantäne mündlich angeordnet - jedes Gespräch kann einige Zeit dauern, so die Kreisverwaltung am Nachmittag.

Sechs Menschen stationär in Behandlung

Noch am Mittag hatte das Kreisgesundheitsamt diese aktuellen Zahlen herausgegeben: Demnach gibt es im Hochsauerlandkreis einen Neuinfizierten und drei Genesene. Die Statistik verzeichnet aktuell 20 Infizierte, 816 Genesene und 18 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden sechs Personen behandelt, eine davon intensiv-medizinisch. Die Zahl aller Infizierten beträgt 854.

Der Kindergarten St. Magdalena in Arnsberg-Bruchhausen kann nach Ablauf der Quarantäne am Donnerstag am Freitag, 18. September, wieder öffnen. Die Zusammenarbeit mit der Grundschule St. Michael in Arnsberg-Neheim und den Eltern verläuft nach Rückmeldung des Fallmanagements hervorragend: Die 42 Betroffenen werden in Kürze getestet. Dort war am Mittwoch ein positiver Fall bekannt geworden.

Das Kreisgesundheitsamt weist darauf hin, dass es keinen Einfluss auf die Dauer der Quarantäne hat, bis die Testergebnisse aus den Laboren vorliegen. Es gibt einzelne Labore, die schon nach zwei Tagen eine Rückmeldung geben, es kann aber durchaus auch wesentlich länger dauern. Unabhängig davon kann - nach der Vorgabe des Robert-Koch-Institutes - eine angeordnete Quarantäne bei negativem Testergebnis nicht verkürzt werden. Diese betrifft die eigentlichen Infektionsfälle und die direkten Kontaktpersonen.

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