Abfall

Deponie in Frielinghausen reicht noch bis zum Jahr 2090

Blick auf die Deponie in Friedlinghausen bei Meschede.

Blick auf die Deponie in Friedlinghausen bei Meschede.

Foto: Archiv

Die Zentrale Reststoffdeponie in Frielinghausen hat noch bis zum Jahr 2090 Platz - aber vorher muss an anderer Stelle gehandelt werden.

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Meschede. Der Abfallentsorgungsbetrieb des Hochsauerlandkreises ist 25 Jahre alt geworden – Anlass für eine Würdigung durch Landrat Dr. Karl Schneider, Betriebsleiter Reinhard Pape und Hartmut Haeming als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Deutscher Deponiebetreiber.

Haeming führte aus, dass die Zentrale Reststoffdeponie in Frielinghausen im Bereich der Klasse III-Abfälle (höherer Anteil an Schadstoffen) eine Restlaufzeit und Entsorgungssicherheit bis etwa 2090 biete. Das Restvolumen betrage dort 5,3 Millionen Kubikmeter und jährlich würden etwa 130.000 Tonnen Abfälle angeliefert.

„Damit ist der Hochsauerlandkreis exzellent und zukunftssicher aufgestellt und hält etwa ein Drittel der Restkapazitäten in ganz NRW vor“, beschrieb Haeming die Situation vor Ort. Die überregionale Bedeutung der Deponie werde in den kommenden Jahren zunehmen.

Allerdings merkte er auch an, dass der Kreis in den nächsten Jahren für Folgekapazitäten im Bereich der Klasse 0- und Klasse I-Abfälle (Bauschutt sowie nicht gefährliche Abfälle mit geringem organischem Anteil) sorgen muss.

Gebühren seit 2001 stabil

Landrat Dr. Schneider sagte: „Es hat eine ständige Anpassung der Entsorgungssysteme und –wege an die vielen abfallwirtschaftlichen Entwicklungen gegeben. Auch deshalb sind die Abfallgebühren seit 2001 stabil geblieben, beim Restabfall gab es sogar eine Senkung um 20 Prozent.“

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