Wallfahrtszeit

„Der Wilzenberg: Ein Ort mit ganz besonderer Atmosphäre“

Ulrich Brüggemann (rechts) übergibt ein Bild von Carl Siebert an Pastor Ulrich stipp und Hans Robert Schrewe in Grafschaft.

Ulrich Brüggemann (rechts) übergibt ein Bild von Carl Siebert an Pastor Ulrich stipp und Hans Robert Schrewe in Grafschaft.

Foto: Laura Handke

Grafschaft.   Neues vom Wilzenberg: Die Kirchengemeinde bekommt ein Bild von Carl Siebert geschenkt und das Programm für die Wallfahrtssaison steht.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Der Wilzenberg, der hat was“, sagt Hans Robert Schrewe. „Es ist ein besonderer Ort, mit besonderer Atmosphäre“. Nicht umsonst sei der Berg eine der drei wichtigsten Wallfahrtsstätten im Stadtgebiet. „Es gibt keinen Tag, wo dort oben niemand ist“. Gerade zur Wallfahrtszeit herrsche dort reger Betrieb.

Rund um den Wilzenberg gibt es auch ein paar Neuigkeiten: Zum einen die Programmpunkte der Wallfahrtszeit, zum anderen einen neuen Fleyer. „Und ganz besonders: Die Kirchengemeinde hat von Ulrich Brüggemann ein handgemaltes Bild vom Schmallenberger Künstler Carl Siebert geschenkt bekommen. Es wurde um 1952 gemalt und zeigt eine Ansicht der Wilzenbergkapelle.“

Bild Öffentlichkeit zugänglich machen

Das Bild ist mit Pastellkreide auf Papier gemalt. „Siebert war gebürtiger Schmallenberger, lebte aber viele Jahre in Paris. Er hat sehr viel für seine Heimatstadt getan“, fasst Schrewe zusammen. Schenkungen seiner Werke, die Gestaltung vom Festumzug zum Stadtjubiläum „725 Jahre Schmallenberg“ - „und noch viel mehr.“

Geschenkt hat das Bild sein Neffe Ulrich Brüggemann. „Es hing bei uns zuhause. Mein Wunsch war es, es der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Ich bin froh, dass es jetzt einen Platz im Pfarrzentrum gefunden hat.“ Da die katholische Pfarrgemeinde St. Georg Grafschaft Eigentümer der kirchlichen Einrichtung auf dem Wilzenberg ist, sei das ein passendes Geschenk.

Programm zur Wallfahrtssaison

Und auch die Wallfahrtssaison hat bereits wieder gestartet. Die Hauptzeiten stehen allerdings noch bevor, verrät Pastor Ulrich Stipp. Am Sonntag, 16. Juni, steht zuerst um 9.30 Uhr die traditionelle Dreifaltigkeitsprozession um den Wilzenberg an.

Es folgen die neun Antoniusdienstage mit Abendgottesdiensten um 19.30 Uhr ab dem 18. Juni und die Mariä-Heimsuchungswoche vom 7. Juli bis zum 14. Juli. Ein Abschlussgottesdienst wird am 18. August gefeiert. „Dazwischen gibt es noch Einzelveranstaltungen“, so Stipp.

Dazu gehören die Dekanatswallfahrt der kfd am 26. Juni und der Abendgottesdienst auf dem Wilzenberg am 27. Juli. „Die Angebote werden alle sehr gut besucht“, so Stipp. „Das liegt vermutlich am besonderen Ort.“

Für den besonderen Ort gibt es jetzt auch einen neuen Fleyer: „Der alte war nicht mehr zeitgemäß“, so Schrewe. Der Flyer liegt ab der kommenden Woche in Kirchen und Gottesdienstkapellen sowie in den Verkehrsvereinsbüros und anderen touritischen Einrichtungen im Bereich des Pastoralverbundes aus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben