Heimat-Check

Schmallenberg: Neuer Bürgermeister, bekannte Themen

Bürgermeister Bernhard Halbe räumt seinen Posten an der Stadtspitze im November. Seit 30 Jahren ist er dort beschäftigt.

Bürgermeister Bernhard Halbe räumt seinen Posten an der Stadtspitze im November. Seit 30 Jahren ist er dort beschäftigt.

Foto: Ute Tolksdorf / WP

Schmallenberg.  So bewerten die Schmallenberger die Herausforderungen für ihre Stadt nach dem Wechsel ihres Bürgermeisters.

Wie bewerten Sie die anstehenden Veränderungen durch den Wechsel des Bürgermeisters in Schmallenberg? Mit einer 2,66, also einer drei plus bewerten die Schmallenberger Bürger dieses Frage in unserem Heimat-Check. Das scheint etwas unentschieden. Man freut sich offenbar nicht übermäßig auf den Wechsel, ist aber auch nicht sorgenvoll.

30 Jahre an der Spitze der Stadt Schmallenberg

Nach auf den Tag 30 Jahren als Behördenleiter, 21 Jahren als Bürgermeister, neun Jahren als Stadtdirektor, macht Bernhard Halbe im November Platz für einen Nachfolger. Wer es wird, das wird mit der Kommunalwahl demokratisch entschieden, auch das Stadtparlament wird dann neu gewählt. Bernhard Halbe selbst ist sicher, dass es nicht der Wechsel an der Stadtspitze ist, der Schmallenberg in den nächsten Monaten und Jahren zu schaffen macht. „Ich bin sicher, dass die kontinuierliche und gute Entwicklung für Schmallenberg und seine Ortsteile weitergeht.“

Veränderungen durch die Corona-Pandemie

Die Frage sei vielmehr: Mit welchen Veränderungen müssen wir nach der Corona-Pandemie leben?“ Das seien Herausforderungen, die sein Nachfolger meistern müsse. „Dabei sind die alten kommunalen Themen auch die neuen“, betont er. „Die permanente gesellschaftliche Entwicklung fordert von uns immer schon eine permanente Veränderung.“

Dabei schiebt sich das Thema Digitalisierung in den Vordergrund. „Ein Tablet für jedes Schulkind, das haben wir in der jüngsten Ratssitzung diskutiert.“

Bernhard Halbe erinnert daran, dass Montag noch Schützenfest in Schmallenberg gewesen wäre. „Das hat man im Blut, jetzt wären wir in der Halle, es wäre laut und lustig.“ Die Sauerländer feiern gern. Er hoffe, dass man das Kurhaus, die Stadthalle und die vielen Schützenhallen bald wieder dafür nutzen kann. „Sehr viel unserer Lebensqualität macht doch die Begegnung aus.“

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