Förderprogramm

Diese Straßen und Radwege in Schmallenberg werden saniert

Auch Abschnitte der Straße Sunthelle in Schmallenberg sind Teil der Sanierungsarbeiten.    

Auch Abschnitte der Straße Sunthelle in Schmallenberg sind Teil der Sanierungsarbeiten.    

Foto: Alexander Lange

Schmallenberg.  Bei den Arbeiten geht es um reine Deckensanierungen, die Gesamtkosten belaufen sich auf 185.000. Welche Straßen und Ortsteile jetzt profitieren.

Anfang Juli teilte die Bezirksregierung Arnsberg mit, dass mit dem Sonderprogramm „Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur Straßen und Radwege“ Fördergelder für Straßensanierungen in kommunaler Baulast offenstehen. Der Förderaufruf vom Land gelte bis Ende 2021, das Programm sei mit 50 Millionen Euro dotiert.

Fördergegenstand seien reine Deckensanierungen von Straßen und Wegen - davon ausgeschlossen seien verkehrswichtige Straßen und Knotenpunkte, auch lärmmindernde Maßnahmen seien im Programm nicht enthalten. Der Fördersatz beträgt 85 Prozent.

Schanze als touristisch wichtiger Ort

Ein Straßenteil im Ortseingangsbereich Schanze soll Teil der Sanierungsarbeiten werden, da Schanze ein touristisch wichtiger Ort sei und so ein Lückenschluss zwischen innerorts und außerorts gewährleistet werden könne. Die Kosten liegen bei 38.000 Euro.

Auch der Straßenabschnitt Sunthelle in Schmallenberg soll Teil der Maßnahmen sein. In Abschnitten verlaufe dort auch der Philosophenpfad, zudem gehöre das Stück in Richtung Fleckenberg zum beworbenen Rad- und Wanderwegenetz der Stadt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 53.000 Euro.

Radwege in schlechtem Zustand

Der Abschnitt Ohlenbach wird vom Tourismus sehr stark frequentiert. Die Radwege seien teilweise in sehr schlechtem Zustand, weshalb dort Asphaltschichten ausgebessert werden sollen. Dort belaufen sich die Kosten auf 38.000 Euro.

Auch die Straßen „Zur Burg“ in Kirchrarbach, „Zur Lüttmecke“ und „Birkenweg“ in Oberkirchen werden nachträglich in das Programm aufgenommen, sodass sich die Gesamtkosten für alle Maßnahmen auf 185.000 Euro belaufen würden. Seien dann noch Mittel frei, solle auch eine Ortsstraße aus Osterwald für etwa 20.000 Euro hinzukommen, so Andreas Dicke als Technischer Beigeordneter der Stadt.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben