Dorferneuerungsantrag

Dorferneuerung in Oberkirchen auf den Weg gebracht

Die Arbeiten für den Bolzplatz in Oberkirchen (Leader-Projekt) laufen. Der Technische Ausschuss hat sich für die Dorferneuerung rund um  die Schützenhalle (hinten)

Foto: Laura Handke

Die Arbeiten für den Bolzplatz in Oberkirchen (Leader-Projekt) laufen. Der Technische Ausschuss hat sich für die Dorferneuerung rund um die Schützenhalle (hinten) Foto: Laura Handke

Oberkirchen.   Ausschuss spricht sich für Projekt „Alte Postwiese“ in Oberkirchen aus. Verwaltung schätzt Kosten auf 400.000 Euro – neue Berechnung soll folgen.

Als Andreas Dicke die Kostenschätzung von 400 000 Euro für die Dorferneuerungsmaßnahme in Oberkirchen nennt, müssen die Mitglieder des Technischen Ausschusses erstmal schlucken – und trotzdem beschließen sie einstimmig, einen Antrag für die Erneuerungsmaßnahme zu stellen, die bereits im vergangenen Jahr schon einmal im Bezirksausschuss Thema war.

Der Hintergrund

Es geht um das „Projekt Alte Postwiese“ – genauer gesagt um den Bereich rund um die Oberkirchener Schützenhalle. Denn dort soll alles umgekrempelt werden.

„Bisher wurde dort noch nichts Derartiges umgesetzt, aber es wird wirklich Zeit. Der Platz bedarf dringend einer Umgestaltung, dort ist alles ziemlich in die Jahre gekommen“, betont der Technische Beigeordnete Andreas Dicke.

Ebenso sieht das der Bezirksausschussvorsitzende Dietmar Albers (Oberkirchen/Westfeld): „Ich stehe dem Projekt sehr positiv gegenüber und bin froh, dass sich in diese Richtung etwas tut. Die Notwendigkeit, den Platz neu zu gestalten, besteht nämlich schon lange. Für Oberkirchen wäre das ein wichtiger Schritt.“

Er sei froh darüber, dass die Dorferneuerung nun auf den Weg gebracht werde, „aber die Kosten sind noch zu hoch angesetzt“, sagt er. „An der Kostenreduzierung müsste man nochmal arbeiten.“

Das ist geplant

Ein gepflasterter Platz hinter der Schützenhalle soll dann bei Veranstaltungen als Erweiterung zur Verfügung stehen – eine neue Tür soll einen Durchgang schaffen und den Zugang erleichtern.

Gäste und Besucher können den Platz dann bei Veranstaltungen mitnutzen – auch außerhalb des Schützenfestes. Deswegen sei auch geplant, Podeste dort aufzubauen, auf denen Künstler auftreten können.

Zudem sollen die Felder, die um die Schützenhalle herum liegen, in Spielflächen umgebaut werden. „Die Pläne sind mit dem Dorf bereits abgestimmt, alle sind einverstanden und halten das für eine wirklich gute Sache“, berichtet Andreas Dicke.

Dann gehe es letztendlich nur noch um die Kostenfrage – denn 400 000 Euro seien schon „ein ordentlicher Batzen“, finden die Ausschussmitglieder.

Andreas Dicke beruhigt: „Wir werden die Kostenschätzung noch einmal überarbeiten. Es kann durchaus sein, dass die Summe noch deutlich reduziert werden kann. Das wird sich dann herausstellen.“

Erstmal handele es sich nur um Ideen – was schlussendlich dann umgesetzt wird, das stehe zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Aber bis die Maßnahmen realisiert werde, könne es durchaus auch noch einige Zeit dauern, vermutet Dietmar Albers. „Der gesamte Prozess wird sich vermutlich über Jahre hinziehen. Außerdem gibt es noch zwei bis drei weitere Orte, die bereits eine Dorferneuerungsmaßnahme beantragt haben und somit wahrscheinlich Vorrang hätten.“

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