TV

Dreharbeiten bei M. Busch: Mitarbeiter werden zu Darstellern

| Lesedauer: 2 Minuten
Nach aufwändigen Dreharbeiten bei der Firma Busch wird der entstandene Film nun im Fernsehen zu sehen sein.

Nach aufwändigen Dreharbeiten bei der Firma Busch wird der entstandene Film nun im Fernsehen zu sehen sein.

Foto: Frank Selter

Bestwig.  Hollywood-Flair beim Bestwiger Gießereispezialisten M. Busch. Für einen Film wurden Mitarbeiter zu Darstellern. Jetzt kommen sie ins Fernsehen.

Hollywood-Flair beim Bestwiger Gießereispezialisten M. Busch: Im März waren Schmelzbetrieb und Formanlagen in Meschede-Wehrstapel für einen Tag zur Filmkulisse. Am Dienstag 31. August, um 19.15 Uhr wird der Beitrag nun vom Privatsender DMAX ausgestrahlt und ist im Anschluss auch über die DMAX-Website abrufbar.

„Fernsehen für Männer“

Der Privatsender DMAX, der damit wirbt, „Fernsehen für Männer“ zu machen, sendet den Beitrag über M. Busch in seinem Format „24/7 – Ohne uns läuft nichts“. Diese wöchentlich ausgestrahlten Dokumentationen porträtieren interessante Berufe – bevorzugt aus Berufsfeldern, die sich durch körperliche Anstrengung und auch anspruchsvolle Technik auszeichnen.

Was bietet sich hierfür besser an, als die in Europa führende Eisengießerei für Lkw-Bremstrommeln und -Bremsscheiben dachten sich wohl die Verantwortlichen von MO.TIVI. Die mit dem Axel-Springer-Preis ausgezeichnete Produktionsfirma produziert regelmäßig Dokumentationen für die öffentlichrechtlichen Fernsehsendeanstalten und auch für private Fernsehsender - unter anderem für SAT1, RTL und eben DMAX.

Der Anspruch aller Beteiligten sei es gewesen, möglichst detailgetreu und realitätsnah einen Arbeitstag in der Gießerei in Wehrstapel darzustellen, teilt die Geschäftsführung der Firma Busch mit. Hierzu sei eine Story geschrieben worden, die auf die drei Beschäftigten Nora Niedzielski, Max Petrat und Nico Frese zugeschnitten wurde. Alle drei Darsteller sind im Schmelzbetrieb beziehungsweise an einer Formanlage beschäftigt und wurden während einer Schicht durch einen Kameramann und den verantwortlichen Autor begleitet.

Zwölf Stunden Dreharbeiten

Die Story dreht sich um die Auszubildende zur Produktionstechnologin, Nora Niedzielski, die sich von den beiden jungen, aber erfahrenen Kollegen Max Petrat und Nico Frese (beide Industriemeister Fachrichtung Gießerei) durch die Gießerei führen lässt. An den einzelnen Drehstationen werden die Arbeitsschritte erläutert.

Insgesamt zogen sich die Dreharbeiten über zwölf Stunden hin. Ein großer Aufwand für einen Film, der letztendlich nur eine Länge von 15 Minuten vorweist. „Die Dreharbeiten haben allen Beteiligten großen Spaß gemacht, insbesondere weil die M. Busch-Beschäftigten gleich mit dem Drehteam harmonierten. Nun freuen sich alle bei M. Busch auf die Ausstrahlung am Dienstagabend um 19:15 Uhr“, so die Geschäftsführung.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Meschede und Umland

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben