Schulweg

Eltern schlagen Alarm - Tempo 30 für Visbeck angeordnet

Blick auf Visbeck: Pkw und Lkw unterwegs - zum Teil fahren sie über den schmalen Gehweg.

Blick auf Visbeck: Pkw und Lkw unterwegs - zum Teil fahren sie über den schmalen Gehweg.

Berge/Visbeck/Frenkhausen.   Durch eine Baustelle in Frenkhausen wälzt sich der Verkehr durch Berge und Visbeck. Vor allem für Kinder drohen Gefahren.

Schwerlaster mit hoher Geschwindigkeit steuern ihr Fahrzeug teilweise über den schmalen Gehweg - und Kinder sind dort auf dem Weg zur Bushaltestelle: Solche Szenen spielen sich momentan in Visbeck ab. Die Eltern haben daraufhin Alarm geschlagen.

Der Leiter der Luziaschule, Friedhelm Baumhöfer, sieht „Gefahr in Verzug“. Anlass ist eine Baustelle in Frenkhausen. Deshalb wird der Verkehr in Richtung Sundern durch Berge und Visbeck umgeleitet. „Durch das enorme Verkehrsaufkommen in Berge und Visbeck sind auch die Schulwege betroffen“, erklärte Baumhöfer.

Selbst angeschaut

Er hat sich die Situation selbst an zwei Vormittagen angeschaut. Einen ähnlichen Appell an die Stadtverwaltung hatten zuvor schon Bürgerinnen und Bürger aus Visbeck an die Stadtverwaltung gerichtet. Sie klagten dabei über die hohe Verkehrsbelastung durch die Umleitung.

Kurzfristiger Ortstermin

Daher traten Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau, der Kreispolizeibehörde und der Stadtverwaltung Meschede kurzfristig zu einem Ortstermin zusammen. Das Ergebnis: Während der Bauzeit und dem damit verbundenen Umleitungsverkehr in Visbeck wird eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h angeordnet. Außerdem wird das Verkehrszeichen „Achtung Kinder“ aufgestellt. Die Umsetzung soll voraussichtlich Ende dieser oder Anfang kommender Woche erfolgen.

Die Umleitung war durch den Landesbetrieb Straßenbau festgesetzt worden. Sie erfolgt ausschließlich über Landesstraßen. „Zu berücksichtigen ist, dass andere Strecken möglicherweise noch deutlich längere Wege für Verkehrsteilnehmer mit sich gebracht hätten - und durch ortskundige Verkehrsteilnehmer trotzdem der kürzeste Weg gefahren worden wäre“, heißt es in einer Stellungnahme.

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