Brand

Ermittler untersucht Brandursache in Meschede

Die Bewohner des Mehrfamilienhauses  konnten in der Nacht nicht in ihre Wohnungen zurück.

Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten in der Nacht nicht in ihre Wohnungen zurück.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.   Ein Brandermittler hat Freitag den Brandherd in der Pulverturmstraße untersucht. Vorsatz oder Fahrlässigkeit - das Ergebnis hat Konsequenzen.

Nach dem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Pulverturmstraße sind die Ermittlungen weitergeführt worden. Ein Gutachter untersuchte Freitag im Auftrag der Staatsanwaltschaft den Brandort. Er überprüft auch, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handelt. Über die Ergebnisse ist bislang noch nichts bekannt.

Stadt geht in Vorleistung

Wichtig sind diese auch für die Kosten, die durch die Unterbringung entstehen. Die Bewohner waren zum Teil im Hotel Hennedamm untergekommen. Entgegen erster Informationen tritt die Stadt in Vorleistung für die Unterbringungskosten, wie Pressesprecher Jörg Fröhling jetzt bestätigte.

„Der Hotelier soll ja schließlich möglichst schnell sein Geld bekommen“, sagte er. Anschließend müsse die Stadt dann abwarten, wen man für die Kosten in Regress nehmen könne. Das könne sowohl die Versicherung des Vermieters, wie auch - falls es sich um grobe Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz handeln sollte - der Verursacher oder dessen Versicherung sein.

Gaststätte geöffnet

In der Brandnacht hatte auch Gastwirt Thomas Bakaras seine Räume für die vor dem Feuer geflohenen Mieter geöffnet. In der Gaststätte „Zum Pulverturm“ fanden sie zwischenzeitlich Schutz auch vor dem starken Regen, der kurz nach der Alarmierung einsetzte. Ein Einsatz, den Wehrleiter Stefan Odoj im Nachhinein noch einmal lobend hervorhob.

Folgen Sie der WP Meschede auf Facebook

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben