Bundestagswahl

Eslohe: Briefwähler knacken Rekord schon weit vor der Wahl

Bereits knapp 14 Tage vor der Bundestagswahl hat die Gemeinde Eslohe einen neuen Rekord bei der Briefwahl-Beteiligung aufgestellt.

Bereits knapp 14 Tage vor der Bundestagswahl hat die Gemeinde Eslohe einen neuen Rekord bei der Briefwahl-Beteiligung aufgestellt.

Foto: Oliver Berg / dpa

Eslohe.  Das hat es noch nie gegeben: Schon 14 Tage vor der Bundestagswahl hat die Gemeinde Eslohe ihren Briefwahl-Rekord geknackt.

Knapp 14 Tage sind es noch bis zur Bundestagswahl. Und bereits jetzt hat die Gemeinde Eslohe bei der Briefwahlbeteiligung einen Rekord geknackt. Wie Daniel Niessen vom Wahlamt auf Nachfrage mitgeteilt hat, haben sich bislang 41 Prozent der 6872 wahlberechtigten Wählerinnen und Wähler in der Gemeinde für die Briefwahl entschieden. „Das hat es noch nie gegeben und ist absoluter Rekord“, sagt Niessen. Zum Vergleich: Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr lag die Quote der Briefwähler am Ende bei 31 Prozent. Und das sei damals schon viel und neuer Spitzenwert gewesen.

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Niessen schließt nicht aus, dass der Anteil der Briefwähler in der Gemeinde Eslohe bei der Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, bei 50 Prozent liegen könnte. Allerdings, auch das betont er, sei das momentan schwer abzuschätzen. „In diesen Dimensionen haben wir noch keine Erfahrungen gesammelt“, so Niessen.

Wahre Flut an Anträgen

Was er aber aus der Erfahrung heraus weiß: In den ersten Tagen, nach denen die Wahlbenachrichtigungen versendet sind, gebe es stets eine wahre Flut an Anträgen für die Briefwahl-Unterlagen. Danach ebbe das ganze wieder ab. Und das beobachte er auch diesmal. Nichtsdestotrotz sei davon auszugehen, dass die Zahl bis kurz vor der Wahl weiter steigen wird, wenn auch nicht so schnell wie nach dem Versenden der Unterlagen.

Wählerinnen und Wähler können bis 18 Uhr am Freitagabend vor der Wahl ihre Briefwahl-Unterlagen beantragen. In Ausnahmefällen können sogar am Wahlsonntag noch Briefwahl-Unterlagen angefordert werden. Etwa dann, wenn der Wähler oder die Wählerin kurzfristig erkrankt ist.

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