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„Familiäre Atmosphäre“: Ferienjobber im Fort Fun in Bestwig

Der Spaß kommt bei allen Ferienjobbern nicht zu kurz sagt Jennifer Hegener vom Fort Fun.

Der Spaß kommt bei allen Ferienjobbern nicht zu kurz sagt Jennifer Hegener vom Fort Fun.

Foto: Miriam Geck

Bestwig.  Wie wird man eigentlich Ferienjobber im Fort Fun: Jennifer Hegener erklärt, was zu tun ist, wer eine Chance hat, und was man dort verdient.

Da wo die einen ihre Freizeit verbringen und den Nervenkitzel bei einer wilden Karussellfahrt suchen, nutzen andere ihre Ferienzeit zum Geldverdienen. Das Fort Fun Abenteuerland bietet regelmäßig Ferienjobs an. Im Interview mit Jennifer Hegener hat die Druckreif-Redaktion erfragt, worauf es bei einer Einstellung ankommt. Und in den Gesprächen mit einigen Ferienjobbern zeigte sich schnell: Alle schätzen die familiäre Atmosphäre und das gute Betriebsklima.

Wie viele Stellen für Ferienjobber bieten Sie zurzeit in welchen Bereichen an?

Jennifer Hegener: Die Einsätze erfolgen in den Bereichen Gastronomie, Verkauf, Kontrolle und Einlass, sowie an den Fahrgeschäften als Bediener. Die Stellen ergeben sich eher nach Bedarf und Nachfrage, zumal sich stets Veränderungen in der Hauptsaison durch Urlaub und Krankheitsfälle entwickeln. Einige Ferienarbeiter gehören bereits zum Stammpersonal, weil sie immer wiederkommen. Außerdem richten sich die freien Stellen danach, welche zeitlichen Wünsche die Bewerber haben und dann schauen wir, ob in diesem Rahmen etwas möglich ist. Grundsätzlich gibt es mehr Bewerber als freie Stellen.

Wer bewirbt sich bei Ihnen und wie läuft das Prozedere von der Bewerbung bis zur Einstellung ab?

Wir bekommen Bewerbungen von Schülern, Abiturienten und Studenten, aber auch jedes Jahr aufs Neue von bereits bekannten Mitarbeitern, die erneut ihr Interesse bei uns bekunden. Neue Bewerber laden wir zum Vorstellungsgespräch ein. Im März/April veranstalten wir dann für Bewerber, „Wiederkommer“ und festangestellte Mitarbeiter den Welcome Day. Bei dieser Feier begrüßen wir alle in gemütlicher Atmosphäre bei kleinen Snacks die neue Saison.

Worauf achten Sie bei den Bewerbern? Wird grundsätzlich jeder eingestellt, der sich bewirbt?

Die Anschreiben der Bewerbungen sind überwiegend gut formuliert und trotzdem müssen wir in diesem Schritt schon selektieren. Generell bevorzugen wir volljährige Mitarbeiter an den Fahrgeschäften, in der Gastronomie hingegen stellen wir auch 16-Jährige ein. Den nächsten Blick richten wir auf die angegebenen Zeiträume der Verfügbarkeit. Beim persönlichen Kennenlernen kommt es uns sehr auf Freundlichkeit und Offenheit an, da unsere Mitarbeiter stets im Kundenkontakt stehen.

Was bieten Sie den Ferienjobbern?

Die Vergütung liegt bei 9,19 Euro die Stunde und Pausen an den Fahrgeschäften sind durch wechselnde Springer gewährleistet. Für eine Tätigkeit an den Fahrgeschäften erhalten sie eine Einarbeitung durch einen Mitarbeiter aus der technischen Abteilung. Alle Mitarbeiter sind über die VBG versichert.

Was unterscheidet einen Job im Fort Fun von einer Ferienarbeit etwa im Produktionsbereich?

Die Arbeit hier ist sehr abwechslungsreich und die Einsatzorte können flexibel gewechselt werden, wenn es der Dienstplan zulässt. Das ermöglicht den Mitarbeitern möglichst vielseitige Einblicke. Im sozialen Bereich können sie sich stets weiterentwickeln, weil der Umgang mit den verschiedenen Besuchern immer neue Situationen mit sich bringt. Außerdem erleben sie bei uns eine sehr familiäre Atmosphäre, was uns auch immer wieder so zurückgemeldet wird.

Besteht jetzt noch die Möglichkeit für alle Interessierte sich für die nächsten Herbstferien um einen Job zu bewerben?

Eine Bewerbung bei uns lohnt sich immer, auch schon für die nächste Saison. Für Oktober gibt es jetzt noch freie Stellen. Bewerben kann man sich unter bewerbung@fortfun.de.

>>>HINTERGRUND

Der Ferienjob ist ein kurzfristiges, befristetes Arbeitsverhältnis meist ohne Abgabe von Steuern und Sozialversicherung.

13- bis 15-jährige Schüler dürfen einen Ferienjob, jedoch keinen Nebenjob in Vollzeit arbeiten. Die tägliche Arbeitszeit darf zwei Stunden nicht überschreiten und die Tätigkeiten dürfen keine Gefährdung darstellen (z. B. durch Kontakt mit Alkohol oder Tabak). Babysitten, Nachhilfe und Zeitungen austragen sind geeignet.

15- bis 18-jährige Schüler dürfen acht Stunden täglich an fünf Tagen in der Woche, jedoch nicht am Wochenende und nur zwischen 6 und 20 arbeiten. Die zeitliche Beschränkung liegt bei maximal vier Wochen im Jahr.

Schüler und Studenten über 18 Jahren: In schul- und studienfreien Zeiten sind drei Monte bzw. 70 Arbeitstage pro Jahr erlaubt. Sie haben Anspruch auf den Mindestlohn von 9,19 Euro in der Stunde.

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