Sport

FC 1926 Cobbenrode für Arbeit an der Zukunft ausgezeichnet

Vertreter der Volksbank Sauerland, der stellvertretende Landrat Ferdi Lenze sowie die Sieger, Zweit- und Drittplatzierten des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ in Bronze.

Vertreter der Volksbank Sauerland, der stellvertretende Landrat Ferdi Lenze sowie die Sieger, Zweit- und Drittplatzierten des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ in Bronze.

Foto: Brigitta Bongard

Meschede.  Sterne des Sports in Bronze: FC Cobbenrode, TuS Germania Bruchhausen, TV Arnsberg und SV Hüsten wurden ausgezeichnet.

Bereits zum achten Mal sind jetzt die „Sterne des Sports“ in Meschede ausgezeichnet worden. Die Volksbanken im HSK und der KreisSportBund fördern damit heimische Sportvereine, die sich durch besondere Maßnahmen innerhalb der Vereine verdient gemacht haben. Es geht um Themen wie Inklusion, Integration, Umweltschutz, Angebote für Kinder und Jugendliche, Familien oder Senioren.

Erster Platz an Cobbenrode

Dr. Florian Müller, Vorstandsmitglied der Volksbank Sauerland, überreichte den „Großen Stern des Sports“ in Bronze an den FC 1926 Cobbenrode. „Der Verein konnte besonders durch sein Engagement im Bereich Neuorganisation von Vereinsstruktur und -management für eine nachhaltige Vereinsentwicklung bei der Jury punkten sowie durch einen Workshop mit dem Ziel, alle Interessierten zu vernetzen und sich wichtige Fragen zu stellen, die den zukünftigen Vereinsalltag bewegen“, erklärte Müller in seiner Laudatio. Auch die Herausforderungen durch den Werte- und Demografiewandel seien Themen für viele kleine ländliche Vereine. Der FC 1926 Cobbenrode kann sich nun über eine Prämie in Höhe von 2000 Euro freuen, die dem Verein zugute kommt. Weiterhin hat er sich mit diesem Sieg eine Teilnahme an dem Wettbewerb auf Landesebene gesichert.

Zweiter Platz an Bruchhausen

Den zweiten Platz, der mit 1500 Euro dotiert ist, belegte der TuS Germania Bruchhausen, der durch seinen Einsatz für Kinder mit Entwicklungsschwierigkeiten und Behinderungen überzeugte. Vier mal wöchentlich werden dort seit über zwanzig Jahren in einem Spiel- und Schutzraum Psychomotorik-Kurse angeboten, in dem benachteiligte Kinder die Chance haben, wertungsfreie und positive Erfahrungen zu machen.

Dritter Platz an Hüsten und Arnsberg

Der dritte Platz war mit gleicher Punktzahl doppelt belegt. Der SV Hüsten konnte mit seinem Projekt „Klimaneutralität bei Sportveranstaltungen“ nicht nur die Jury überzeugen. Zwar war es zuerst innerhalb des Vereins schwer, die Leute zu motivieren, der Erfolg ließ aber nicht lange auf sich warten, so dass inzwischen auch der DFB über die Erfahrungen referieren möchte.

Cricket aus Afghanistan

Der TV Arnsberg legte sein Projekt „Integration durch Sport“ in den Vordergrund. Junge Männer aus Afghanistan hatten ein neues Sportangebot ins Sauerland gebracht. Der TV Arnsberg nahm sich dessen an, und seitdem wird dort Cricket gespielt. Das Projekt erzielte hohe Punktzahlen auch in den Bereichen Innovation, gesellschaftliche Wirksamkeit und Vernetzung.

Die Drittplatzierten erhielten jeweils eine Prämie in Höhe von 1000 Euro. Der stellvertretende Landrat Ferdi Lenze sagte in seiner Rede:“ Ich bin froh und dankbar, dass durch diesen Wettbewerb Sportvereinen die Möglichkeit gegeben wird, sich gesellschaftspolitisch vorzustellen. In unserer Region gibt es rund 450 Vereine, die hier zeigen können, wie Ideen gelebt werden. Die Vereine haben eine soziale Klammerfunktion, die es zu festigen gilt bei den großen Herausforderungen, denen die Vereine heute gegenüber stehen.“

  • Insgesamt haben sich 58 Vereine um den „Stern des Sports“ beworben. Die Volksbanken stellen eine Gesamtsumme von 20.000 Euro als Preisgeld zur Verfügung. Jeder Verein erhält für seine Bewerbung und die damit verbundenen Mühen 250 Euro.
  • Der Wettbewerb ist eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes.
  • Vereine, die auch beim „Stern des Sports“ in Silber überzeugen können, nehmen danach an der Ausscheidung um den „Stern des Sports“ in Gold teil, der in Berlin verliehen wird und mit 10.000 Euro dotiert ist. Bei der Abschlussgala werden die Gewinner abwechselnd von der Bundeskanzlerin oder dem Bundespräsidenten ausgezeichnet.

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