Wirtschaft

Firma M. Busch investiert vier Millionen Euro in Bestwig

Die Firma M. Busch hat an ihrem Standort in Bestwig vier Millionen Euro investiert.

Die Firma M. Busch hat an ihrem Standort in Bestwig vier Millionen Euro investiert.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Bestwig.  Die Firma M. Busch hat in Bestwig vier Millionen Euro investiert. Für eine neue Bearbeitungslinie musste sogar eine weitere Halle gebaut werden.

Die Firma M. Busch hat in ihrem Bearbeitungswerk in Bestwig eine völlig neu konzipierte, verkettete Fertigungslinie zur Bearbeitung von LKW-Bremsscheiben in der ebenfalls neu errichteten Halle 7 in Betrieb genommen.

Investiert wurden vier Millionen Euro in einen 4100 Quadratmeter großen Hallenneubau sowie eine hochmoderne Bearbeitungslinie. Die neue Anlage sei technisch so ausgelegt, bei gleicher Bedienmannschaft den doppelten Output in Höhe von 250.000 einbaufertig bearbeiteten Bremsscheiben zu erzielen, teilt das Unternehmen mit.

Die vollautomatisierte Linie umfasst eine mannlose Beschickung mit integriertem Poka Yoke, unterstützt durch eine Kamera-Visualisierung. Poka Yoke ist ein japanischer Begriff zur systematischen Fehlererkennung und –vermeidung. Kern der Fertigungslinie sind vier Drehmaschinen, eine dynamisch prüfende Messeinheit, Nadelpräger zur Einhaltung von Traceability und drei Bohranlagen mit nachfolgender taktiler Robotervermessung zur Erkennung der Bearbeitungsmerkmale. Verknüpft sind diese Anlagen über diverse Handlingsgeräte und Roboter.

Die Eisengießerei mit Bearbeitung M. Busch, die in Europa führend in der Herstellung einbaufertiger Bremsscheiben, Schwungräder und Bremstrommeln für die Truck-Industrie ist, hat in den vergangenen vier Jahren bereits eine mittlere zweistellige Millionensumme in ihre Gießerei in Meschede-Wehrstapel investiert. Nun wurde der Ausbau am Standort Bestwig im Rahmen der Strategie MB 2022 fortgesetzt, nachdem im letzten Jahr bereits in eine neue Linie zur Bearbeitung von Schwungrädern investiert wurde.

„Ziel ist es, M. Busch an beiden Standorten, auch in Zeiten der Krise, zukunftsfähig im Hinblick auf Industrie 4.0, Qualität, Kapazität und Produkte aufzustellen“, sagt Geschäftsführer Andreas Güll. M. Busch beschäftigt momentan rund 530 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 110 Millionen Euro.

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