Verkehr

Firma muss Brücke in Meschede nachbessern - mal wieder

Wieder musste der Landesbetrieb Straßenbau vor Schäden an der Antoniusbrücke warnen. Betroffen ist immer die Fahrtrichtung nach Süden zur Mescheder Innenstadt hin.

Wieder musste der Landesbetrieb Straßenbau vor Schäden an der Antoniusbrücke warnen. Betroffen ist immer die Fahrtrichtung nach Süden zur Mescheder Innenstadt hin.

Foto: Jürgen Kortmann

Meschede.  Wieder warnte ein Schild auf der Antoniusbrücke in Meschede vor Schäden. Jetzt bessert das Bauunternehmen nach – hat aber noch eine Hausaufgabe.

Auf der Antoniusbrücke in Meschede sind jetzt in Fahrtrichtung Innenstadt an insgesamt vier Stellen Straßenschäden beseitigt worden. Der Landesbetrieb Straßenbau hatte in der Zwischenzeit auf der Brücke wieder ein Warnschild für Autofahrer aufgestellt.

Hintergrund dafür war vor allem eine Stelle vor der Ampel, an der sich am Straßenrand der Asphalt aufgewölbt hatte.

Das passiere durch das Bremsen und Wiederanfahren, möglicherweise verstärkt durch die hohen Temperaturen der letzten Monate, so Oscar Santos, Sprecher des Landesbetriebs.

Gewährleistung in Anspruch genommen

Inzwischen ist das Warnschild von der Straßenmeisterei wieder abgebaut worden. Die Reparaturarbeiten sind durch die Straßenbaufirma erledigt worden, die auch für die Sanierung der Antoniusbrücke verantwortlich war. Das Unternehmen musste die Reparaturen im Rahmen ihrer Gewährleistungspflicht erledigen. Seit 2010 ist das bereits der fünfte Fall, in dem nachgebessert werden musste. Betroffen ist immer wieder die Fahrtrichtung nach Süden. Der Landesbetrieb verlangt weiterhin von dem Unternehmen schriftliche Auskünfte, warum es zu einer derartigen Häufung von Schadstellen kommen konnte: „Wir wollen die Ursache wissen und nicht jedes Jahr daran arbeiten müssen“, sagt Oscar Santos. Nachgekommen ist das Unternehmen dieser Information bisher allerdings nicht.

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