Projekt

First-Responder wollen Schmallenberg „herzsicher“ machen

Die First-Responder-Gruppe will die Notfallversorgung in Schmallenberg verbessern und die Bürger für den Ernstfall schulen.

Die First-Responder-Gruppe will die Notfallversorgung in Schmallenberg verbessern und die Bürger für den Ernstfall schulen.

Foto: Thomas Schoellmann

Schmallenberg.   Bürger wollen eine noch bestehende Versorgungslücke durch einen zusätzlichen Defibrillator schließen. Laien-Reanimation soll verbessert werden.

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Im Jahr 2017 hat die First-Responder-Gruppe Schmallenberg ein Projekt zur Förderung der Frühdefibrillation ins Leben gerufen. Durch Spenden ist es gelungen, zahlreiche Automatisch Externe Defibrillatoren (kurz AED) anzuschaffen und öffentlich aufzustellen.

Ziel dieses Projektes ist es, die Notfallversorgung in Schmallenberg zu verbessern und die Bürger für den Ernstfall zu schulen.

Hinweisschilder erneuert

Um die Geräte frühzeitig zu erkennen wurden die Hinweisschilder in Schmallenberg in den vergangenen Wochen erneuert und ausgetauscht. Es handelt sich hierbei um ein grünes Schild, mit einem Herz und Blitz in der Mitte.

Auf der Generalversammlung konnte rückblickend festgestellt werden, dass es im Stadtgebiet Schmallenberg nun 14 baugleiche Defibrillatoren gibt. In den vergangenen Monaten sind in verschiedenen Ortschaften immer wieder neue Geräte hinzugekommen. Dies sei ein wichtiger Schritt, um die Orte „herzsicher“ zu machen.

Einige aktive Bürger der Schmallenberger „Oberstadt“ haben überlegt, die noch bestehende Versorgungslücke in diesem Gebiet durch einen zusätzlichen AED zu schließen. Daher soll eine Spendenaktion durch ehrenamtliche Helfer durchgeführt werden.

Hilfe vor Eintreffen des Rettungsdienstes

Die Gruppe freut sich, wenn sich viele Bewohner an der Aktion beteiligen, um zur Verbesserung der schnellen Laien-Reanimation beizutragen.

Notarzt Dr. Hans-Georg Grobbel betont: „Im Fall eines Herz-Kreislaufstillstands ist schnelle Nachbarschaftshilfe mit Herzdruckmassage in den ersten drei bis fünf Minuten notwendig, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft.“

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