Gefahrenstelle

Für Kinder gefährlich: die Hennemündung in Meschede

Eine gefährliche Ecke am Angler in Meschede Kinder könnten an der Hennemündung Ins ins Wasser fallen, fürchtet ein Leser.

Eine gefährliche Ecke am Angler in Meschede Kinder könnten an der Hennemündung Ins ins Wasser fallen, fürchtet ein Leser.

Foto: Ute Tolksdorf

Meschede.  Rechts ist die Brücke über der Hennemündung gut gesichert, links lockt gerade Kinder der Weg ans Ufer. Zu gefährlich, findet das ein Leser.

Es lockt der Blick auf den Angler und der strömenden Fluss. Gefährlich findet ein Leser die fehlende Absicherung an der Hennemündung. Die Nachfrage bei der Stadt ergibt, es soll etwas passieren. Aber noch nicht jetzt.

Neues Geländer

Das Geländer über dem Zufluss der Henne in die Ruhr ist mit der Regionale erneuert worden. An der rechten Seite gibt es eine Spundwand - links endet das Geländer abrupt.

Für den Leser eine Gefahrenstelle. „Gerade Kinder, die einen Blick aufs Wasser erhaschen wollen oder sich verstecken wollen, können schnell hinter der Mauer verschwunden sein und dann dort abrutschen“, fürchtet er. Vor allem bei Hochwasser sieht er die Gefahr.

Der Blick auf die Stelle verwundert tatsächlich: Rund drei Meter ist die abschüssige Stelle nicht geschützt. Dann beginnt eine Hecke. Aber dort ist die Wiese bereits wieder flach.

Das sagt die Stadt

Auf Nachfrage bei der Stadt erklärt Pressesprecher Jörg Fröhling, man habe das Problem im Blick: „An dieser Stelle wird die Stadt die Hecke wieder bis unmittelbar an das Geländer durchpflanzen.“ Aktuell werde - wie auf dem Foto auch gut zu erkennen sei - die Pflanzstelle immer aber wieder von Fußgängern begangen.

„Damit die Pflanzen normal anwachsen können, ist es deshalb nötig, vorab eine entsprechende Sicherung zu schaffen – zum Beispiel einen Zaun oder eine andere Absperrung.“ Die Pflanzaktion selbst könne dann allerdings erst bei geeigneter Witterung und Jahreszeit vorgenommen werden – also im Herbst.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben