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Garten in Freienohl mit Zementstatuen und Blütenpracht

Zementfiguren, darunter auch eine Buddha-Statue, hat Manfred Mansfeld selbst angefertigt.

Zementfiguren, darunter auch eine Buddha-Statue, hat Manfred Mansfeld selbst angefertigt.

Foto: Manfred Mansfeld

Freienohl.   Manfred Mansfeld hat einen prächtigen Garten in Freienohl. Was er daran besonders schätzt, verrät er im Interview.

Einen wunderschönen bunten Garten hat Manfred Mansfeld aus Freienohl. Der 83-Jährige ist einer der Gewinner unsere Serie „Mein Garten und ich“. In der heutigen Folge stellt er uns seinen großen Garten vor, zu dem sogar Teiche und ein kleiner Wasserfall gehören. Alles selbst angelegt natürlich.

Herr Mansfeld, was wächst bei Ihnen im Garten am besten?

Manfred Mansfeld: Jede Menge. Auf meinen Teichen gedeihen zum Beispiel Seerosen ganz prächtig. Aber auch meine Orchideen blühen toll und meine Porzellanblümchen wachsen im Stein - sie kommen auch jedes Jahr wieder. Zudem habe ich unter anderem Roten Mohn, Arnika-Pflanzen, Teufelskralle und Knabenkraut in meinem großen Garten - die Orchidee wächst nämlich auch hier im Sauerland. Außerdem habe ich sogar Kakteen in meinem Garten, die müssen aber jeden Winter reingeholt werden, die Kälte hier würden sie sonst nicht überleben.

Haben Sie einen Lieblingsplatz in Ihrem Garten?

Der ganze Garten ist mein Lieblingsplatz - ich mag einfach alles gerne. Sehr gerne mag ich auch meine Zementfiguren, die ich selbst angefertigt habe. Dazu zählen Vögel und auch ein Buddha.

Gibt es denn eine Ecke in Ihrem Garten, die Sie nicht so gern mögen?

Ich mag ja eigentlich alles, nur vielleicht den Kompost nicht so gerne. Den habe ich aber gerade erst umgeschichtet.

Seit wann gärtnern Sie?

Schon von der Kindheit an. Ich komme ursprünglich aus der Gegend um Aachen. Meine Eltern hatten dort früher einen großen Garten. Für meinen Vater habe ich dort immer die Würmer aufgesammelt. Ich hatte dort aber auch einen eigenen kleinen Garten. Für den Garten habe ich immer Wildblumen eingesammelt, um sie in meinem Gärtchen einzupflanzen. Geld, um Pflanzen zu kaufen, hatte ich damals als Junge nicht. Wenn ich Geld hatte, wurde es genutzt, um für meine Mutter Blumen zum Muttertag zu kaufen (lacht).

Pflanzen Sie Obst oder Gemüse in ihrem Garten an?

Oh ja! Ich habe Apfelbäume, Birnenbäume, einen Kirschbaum und Sträucher mit Himbeeren, Stachelbeeren und rote Johannisbeeren. Außerdem steht in meinem Garten auch ein Gewächshaus, dort züchte ich unter anderem Tomaten und Gurken. Wir essen das dann alles selbst - aus dem eigenen Garten schmeckt es einfach am besten.

Was wächst bei unserem Sauerländer-Wetter am besten?

Kartoffeln (lacht). Es wächst viel im Sauerland. Nur eben keine südlichen Pflanzen, die muss man dann im Topf halten und im Winter reinholen, damit sie nicht eingehen. Wunderschön wachsen bei mir aber zum Beispiel Orchideen.

Was mögen Sie an der Gartenarbeit?

Es macht einfach Spaß. Außerdem bleibt man körperlich fit und beweglich - auch wenn man manchmal mit einem krummen Rücken wieder ins Haus schleicht. Ich habe aber auch Hilfe bei der Gartenarbeit. Mein Sohn und mein Enkel fassen häufig auch mit an.

Welche Tiere fühlen sich bei Ihnen im Garten wohl?

Ich habe zwei Teiche und noch einen kleinen mit Wasserfall, da fühlen sich Frösche sehr wohl und so hatte ich auch schon einige Kaulquappen. Außerdem kann ich auch viele Vögel und Eichhörnchen in meinem Garten beobachten. Sogar der Fuchs kommt manchmal bis ins Dorf. Vor drei Jahren hatte ich an Heiligabend mal Rehe im Garten, die von meinem Kohl gefressen haben - sie wollten wohl auch ein leckeres Weihnachtsessen.

>>>HINTERGRUND

Es ist Gartenzeit: Wir hatten unsere Leserinnen und Leser im Rahmen einer Aktion dazu aufgerufen, uns ihr grünes Daheim zu zeigen.

Sechs wunderschöne Gärten sind daraufhin ausgewählt worden. Wir stellen sie und ihre Eigentümer hier in den kommenden Wochen vor.

Als Dankeschön bekommt jeder prämierte Gärtner einen Gutscheine im Wert von 25 Euro von unserem Sponsor, dem Raiffeisen-Markt.

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