Sanierung

Gemeinde Eslohe bringt ihre Wirtschaftswege auf Vordermann

Weil die meisten Wirtschaftswege in der Gemeinde Eslohe alt sind, besteht Handlungsbedarf. Jetzt gibt es es das Geld, um die Wege auf Vordermann zu bringen.

Weil die meisten Wirtschaftswege in der Gemeinde Eslohe alt sind, besteht Handlungsbedarf. Jetzt gibt es es das Geld, um die Wege auf Vordermann zu bringen.

Foto: Hans Blossey

Eslohe.  Die Gemeinde Eslohe will ihre Wirtschaftswege auf Vordermann bringen. Dafür fließt in die einzelnen Orte jede Menge Geld.

Das Geld ist da, jetzt kann es losgehen: Die Gemeinde Eslohe hat 340.000 Euro von der Bezirksregierung bekommen, um ihre Wirtschaftswege auf Vordermann zu bringen.

Gleich sechs Förderbescheide aus Landes- und Bundesmitteln haben Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff und der zuständige Experte Ralf Helle von der Bezirksregierung Arnsberg an die Gemeinde übergeben. Die Kommune hatte 2018 unter Beteiligung der Öffentlichkeit ein Wegenetzkonzept für das gesamte Gemeindegebiet erarbeitet und auf dieser Grundlage entsprechende Anträge auf Modernisierung der Wirtschaftswege gestellt.

Die aktuellen Probleme sind vielfältig: Die meisten Wege sind inzwischen sehr alt. Bei vielen erfordert der Zustand Handlungsbedarf. Oft ist die Wegenetzstruktur stark verzweigt oder verläuft parallel. Zudem haben sich die Verkehrsbedingungen verändert: Zugmaschinen und Anhänger dürfen heute länger sein. Gleiskettenfahrzeuge sind heute deutlich schwerer als damals.

Wer das Geld bekommt

Die Gelder für die nachhaltige Modernisierung zentraler ländlicher Infrastruktur haben Eslohes Bürgermeister Stephan Kersting und der Leiter des Fachbereichs Ordnung/Wirtschaftsförderung, Georg Sommer, sowie Vertretern der örtlichen Wegeunterhaltungsgemeinschaften in Eslohe in Empfang genommen.

Konkret geht das Geld an die Interessentengemeinschaft Obersalwey (92.000 Euro), die Beteiligtengesamtheit Kückelheim (25.800 Euro), die Interessentengemeinschaft Dormecke (7.200 Euro), die Interessentengemeinschaft Niedersalwey (24.400 Euro), die Teilnehmergemeinschaft Cobbenrode (160.000 Euro) sowie die Teilnehmergemeinschaft Leckmart (31.300 Euro).

Im Laufe dieses Jahres sollen außerdem drei weitere Anträge der Gemeinde Eslohe für die Beteiligtengesamtheiten Eslohe und Wenholthausen sowie für die Teilnehmergemeinschaft Reiste bewilligt werden.

Nachhaltige Modernisierung

Das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung ländlicher Infrastruktur wurde im Jahr 2019 neu aufgelegt. Damit wird der Wirtschaftswegebau – außerhalb von Bodenordnungsverfahren – in Nordrhein-Westfalen erstmals seit dem sogenannten „Grünen Plan“ aus der 1960er Jahren wieder gefördert.

Ziel ist die nachhaltige Modernisierung des Wirtschaftswegenetzes, insbesondere der sogenannten Verbindungs- und Hauptwirtschaftswege. Vorhandene und bisher nicht oder nicht ausreichend befestigte Wege sollen ausgebaut und befestigt werden.

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